Geilenkirchen - Jukebox Modus: Kölsch klingt auch im großen Saal klasse

Jukebox Modus: Kölsch klingt auch im großen Saal klasse

Von: mabie
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Das Duo „Jukebox Modus“ feierte auch mit der zweiten Auflage seiner „kölschen Weihnacht“ einen echten Erfolg. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. So langsam etablieren sich die Weihnachtskonzerte des Duos „Jukebox Modus“ im Geilenkirchener Stadtgebiet. Waren Christoph Manuel Jansen und Thomas Preuth im letzten Jahr noch dafür verantwortlich, dass das ehrwürdige Haus Basten wegen des gigantischen Besucherzustroms zu bersten drohte, wagten die beiden bei ihrer zweiten Auflage der „Kölschen Weihnacht“ den Schritt in den größeren Saal.

„Das probieren wir mal“, umschrieb es Christoph Manuel Jansen auf der Bühne, und es klappte ganz vorzüglich. Denn die überaus stimmungsvolle und gelungene kölsche Liedmischung der beiden brachte es nicht nur auf stattliche Zahlen in der gut gefüllten Aula der Städtischen Realschule am Gillesweg. Sie brachte es auch fertig, Mundarttöne in der besinnlichen Zeit zum kurzweiligen Vergnügen für alle Gäste zu machen.

So lernten die nämlich nicht nur, dass die Zeit gefühlt immer schneller fortschreitet. Sie lernten auch, dass sich das kölsche Sprichwort „Wat fott es, es fott“ auch bestens für eine vorweihnachtliche Liedversion eignet. „Dat ahle Jahr es fott“, hieß die und brachte wie die wunderbar intonierte „Schöne Bescherung“ und der Blick auf den „Weihnachtsmaat“ richtig Stimmung in die Bude.

Wenn „Rudi, dat kleine Renndier“ durch die Gehörgänge zog und sich die Menschen um „Dä arme Schniemann“ sorgten, fehlte eigentlich nur noch ein Printenmann samt duftendem Glühwein zum vorweihnachtlichen Glück. Dank des kongenialen Duos auf der Bühne, das sein Zusammenspiel inzwischen derart perfektioniert hat, dass jeder Ton auf Zuruf sitzt, wurde der Abend lang und länger. So steuerte das Duo Preuth-Jansen nicht nur auf die anvisierte Besinnlichkeit zu, sondern trat auch den einfach kölschen Beweis dafür an, dass die Zeit einfach fliegt, wenn man Spaß hat.

Das goutierten natürlich auch die begeisterten Besucher, die mit ihrem Applaus nicht hinterm Berg hielten und sich die beiden Zugaben „Jeder Daach“ und „Et jitt kei Wood“ redlich verdient hatten.

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