Geilenkirchen - Jugendtag: Wer wirft am weitesten mit Briefmarken?

Jugendtag: Wer wirft am weitesten mit Briefmarken?

Von: g.s.
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Bürgermeister Thomas Fiedler
Bürgermeister Thomas Fiedler und die Mitarbeiter von Jugendamt Daniela Bercke, Markus Kaumanns, Birgit Gerhards und Hermann-Josef Lehnen (v.l.) werben für den Kinder- und Jugendtag. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Eine ganz auf die Bedürfnisse der jungen Generation zugeschnittene Veranstaltung erwartet am kommenden Samstag, 23. Juni, Kinder und Jugendlichen im Stadtzentrum. 35 Vereine, Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen werden sich mit verschiedenen Angeboten und Darbietungen auf dem Rathausvorplatz in Geilenkirchen präsentieren.

Die Kindertagesstätten und der Stadtjugendring laden für die Zeit von 13 bis 18 Uhr zum ersten Kinder- und Jugendtag ein.

Das zehnjährige Jubiläum des Stadtjugendrings haben die Veranstalter zum Anlass genommen, dieses Fest für die jungen Menschen auszurichten. „Das wird eine große Nummer”, umschreibt Bürgermeister Thomas Fiedler das umfangreiche Erlebnis.

„Der Kinder- und Jugendtag wurde bei Gesprächen zwischen dem Stadtjugendring und den Kindertagesstätten gemeinsam geboren”, sagt Daniele Bercke vom Jugendamt zur Entstehungsgeschichte. Gemeinsam sei man auch in die Planung gegangen. „Wir haben darauf geachtet, dass kein kommerzielles Fest mit Karussells und Buden entsteht”, nennt Jugendamtskollege Markus Kaumanns einen weiteren Aspekt. Geboten würde ein kompaktes Bühnenprogramm, das den Vereinen Gelegenheit gebe, ihre Arbeit vorzustellen.

Kaumanns verwies auch auf die finanzielle Unterstützung von Kreissparkasse und Raiffeisenbank, ohne die eine Veranstaltung dieser Größe bei freiem Eintritt schwer umzusetzen sei. „Das Bundesprogramm Toleranz fördern - Kompetenz stärken ist ebenfalls mit im Boot”, vermeldet Birgit Gerhards vom Jugendamt. „Rund 7500 Schülerinnen und Schüler prägen das Bild einer jungen Stadt”, schlüsselt Bürgermeister Thomas Fiedler auf. „Kinder haben in Geilenkirchen doppelt so viele Spielplätze wie wir eigentlich vorhalten müssen”, fügt er nicht ohne Stolz hinzu.

Für das gemeinsame Fest haben die Organisatoren ein Programm maßgeschneidert, das allen Altersgruppen gerecht wird. Den ganzen Tag über wird Bewegung ins Spiel gebracht, wobei es eines der Ziele ist, soziales Leben zu lernen. Ab 13 Uhr präsentieren die Kindertagesstätten ein buntes Programm mit unterschiedlichen Aktionen an mehreren Ständen. Dazu zählen mehrere Kreativangebote sowie ein Bewegungsparcours. Die Kindertagesstätten werden zudem eine gut bestückte Cafeteria einrichten.

Auch diverse Vereine haben sich Gedanken über die Ausgestaltung des Aktionstages gemacht. Hier können sich die Jugendlichen im Kleinfeldtennis, geführtem Ponyreiten, beim Briefmarkenweitwurf oder im Graffiti-Sprühen ausprobieren. Die offenen Jugendeinrichtungen ermöglichen unter anderem durch den Einsatz so genannter Rauschbrillen einen Blick in die „eingeschränkte Wahrnehmung eines Betrunkenen” sowie Aggressionsabbau durch Bataka-Kämpfe mit am Arm geführten Schaumstoffrollen. Ein weiterer Blickfang an diesem Tag wird die neun Meter hohe Riesenrutsche sein, die es zu bezwingen gilt.

Tanz und Modenschau

Vor 20 Jahren wurde die Jugendfeuerwehr der Stadt Geilenkirchen gegründet, und deshalb stellen sich die jungen „Brandbekämpfer” dem Publikum mit einigen Überraschungen vor. Das umfangreiche Bühnenprogramm beinhaltet Gesangs- und Tanzvorführungen, Modenschauen und sportliche Darbietungen.

Das Fest wird durch den stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Geilenkirchen, Leonhard Kuhn, sowie den Vorsitzenden des Stadtjugendring, Klaus Striebinger, eröffnet. Radio-Moderator Dominik Esser führt durch das Programm. Eingeladen sind alle interessierten Familien, Kinder, Jugendlichen und Erwachsene.
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