Jugendflamme für Nachwuchs

Von: g.s.
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Stadtbrandinspektor Michael Me
Stadtbrandinspektor Michael Meyer (2.v.l.) und Jugendfeuerwehrwart Sebastian Meyer und sein Stellvertreter Jan Motzkus (v.r.) und die anderen Ausbilder gratulierten dem Feuerwehr-Nachwuchs zur Jugendflamme. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Der ehrenamtliche Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr ist eine aufopferungsvolle Aufgabe, die nicht genug gewürdigt werden kann. Die Freiwilligen Feuerwehren ersparen einer Kommune gegenüber einer Berufsfeuerwehr immense Kosten. Insofern ist es wichtig, dass eine kommunale Wehr auf eine solide Basis gestellt und Wert auf die Ausbildung junger Nachwuchskräfte gelegt wird.

Unter der Leitung von Sebastian Meyer verfügt die Stadt Geilenkirchen über eine sehr engagierte Jugendfeuerwehr, die sich durch regelmäßige Ausbildungsmaßnahmen und Übungen fit macht für die umfangreichen Aufgaben, die in der aktiven Feuerwehr auf sie zukommen. Unter der Leitung von Jugendfeuerwehrwart Sebastian Meyer haben 25 Jungen und Mädchen im Alter von 12 bis 18 Jahren im und am Feuerwehrgerätehaus Gillrath-Hatterath an der Jugendflamme teilgenommen.

Diese Auszeichnung für die Jugendfeuerwehr ist aufgeteilt in drei aufbauende Stufen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. In Stufe 1 lernten die jungen Nachwuchskräfte, wie ein Notruf richtig abgesetzt wird. Zum Unterrichtsgebiet gehörten der Umgang mit feuerwehrtechnischen Geräten sowie die allgemeinen Grundlagen der Ersten Hilfe.

Zum Lehrstoff der Stufe 2 zählten das Absichern von Einsatzstellen im fließenden Straßenverkehr sowie eine tiefer greifende Fahrzeug- und Gerätekunde. So waren ein Feuerwehrfahrzeug im Straßenverkehr abzusichern, Standrohre aufzustellen, Wasserwerfer zusammenzubauen, Schläuche auszurollen und diese fachmännisch zu kuppeln.

Mit dem Bewältigen eines aus feuerwehrtechnischen Geräten aufgebauten Hindernis-Parcours kam noch ein sportlicher Aspekt hinzu.

Eine weitere Steigerung erfolgte bei Stufe 3: So hatten sie bei einer Amputationsverletzung vor dem Eintreffen von Rettungsdienst und Notarzt eine Erstversorgung vorzunehmen. Zu den praktischen Übungsaufgaben gehörten ein Schaumangriff sowie ein komplizierter Löschangriff. Bei letzterem musste ein zwei Meter breiter Graben mit Hilfe von Leitern überwunden werden. Vor der Stufe 3 hatten die jungen Feuerwehrleute als zwingende Voraussetzung die Leistungsspange auf Landesebene zu absolvieren. Dies geschah 2010 in Düsseldorf und 2011 im Oberbergischen Kreis. Am Ende des Prüfungstages zeigte sich der Leiter der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Geilenkirchen, Stadtbrandinspektor Michael Meyer, mit dem Feuerwehrnachwuchs sehr zufrieden. Sein Dank galt den 15 Ausbildern, welche die Jugendlichen gründlich auf die Jugendflamme vorbereitet hätten. Als verantwortliche Prüfer waren auch der stellvertretende Kreisjugendfeuerwehrwart, Brandinspektor Willi Welfens aus Waldenrath, Geilenkirchens Stadtjugendfeuerwehrwart Sebastian Meyer, sein Stellvertreter Jan Motzkus und Oberbrandmeister Jürgen Koch von den Leistungen der Jugendlichen überzeugt.

Folgenden Jugendlichen< wurde die Jugendflamme der Stufe 1 verliehen: Julian Dohmen, Moritz Meyer, Christoph Koch, Maurice Gottschalk, Sebastian Nork, Michael Thevis, Lukas Jöris, Simon Paulußen, Jan Peter, Yannik Peters, Maximilian Stange, Jens Zimmermann.

Johannes Plum, Thomas Schroeder und Fabian Steegers bekamen die Jugendflamme der Stufe 2.

Zehn jungen Feuerwehrleuten wurde in Geilenkirchen die Jugendflamme der Stufe 3 ausgehändigt, dies waren: Tobias Boveleit, Anne-Kathrin Deußen, Niklas Hoffmann, Patrick Muhr, André Stocks, Oliver Plum, Yannik Plum, Stefan Plum, Roman Schmitz und Thomas Vogt.
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