Jugend entdeckt das kulturelle Leben

Von: st
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Feiert in Geilenkirchen Erfolg
Feiert in Geilenkirchen Erfolge: das Grenzlandtheater Aachen. Morgen gastiert es mit dem Stück „Alle sieben Wellen” in der Realschule. Foto: Grenzlandtheater

Geilenkirchen. Das Interesse am kulturellen Angebot der Stadt Geilenkirchen steigt. Im Kulturjahr 2010/2011 besuchten 12 384 Menschen die kulturellen Veranstaltungen.

Im Kulturjahr 2009/2010 waren es noch 9954, im Jahr 2208/2009 8468. Diese Zahlen präsentierte Kulturamtsleiter Gort Houben den Mitgliedern des Kulturausschusses.

„Die Zahlen zeigen auch eine deutliche Steigerung im Jugendbereich”, freute sich Ausschussvorsitzender Hans Josef Paulus. Und Uwe Eggert lobte für die SPD: „Wir haben vor zehn Jahren bereits gesagt, dass wir mehr Jugendveranstaltungen wollen. Jetzt wurde die Zahl der jugendlichen Besucher zum ersten Mal in einer nennenswerten Form gesteigert.”

Belief sich die Zahl der jugendlichen Besucher im Kulturjahr 2009/2010 noch auf 2657, so waren es im vergangenen Jahr 3673. Im Kulturjahr 2007/2008 waren es nur 1919. Das Kulturamt verzeichnete durchschnittlich 172 Besucher pro Veranstaltung, nicht eingerechnet in diese Bilanz wurden natürlich Märkte und Großveranstaltungen.

Dass die Aufführungen des Grenzlandtheaters Aachen wahre Publikumsmagnete sind, zeigte die Statistik ebenfalls: 765 Besucher füllten die Realschulaula bei den drei Aufführungen von „Gut gegen Nordwind”, „Die drei von der Tankstelle” und „Dinner für Spinner”. „Alle Veranstaltungen waren ausverkauft. Mehr geht nicht, und Stehplätze verkaufen, dürfen wir nicht”, freute sich Gort Houben über die positive Bilanz.

13.264 Euro mussten der Stadtkasse für das Kulturprogramm entnommen werden. Die Ausgaben beliefen sich auf 29.529 Euro, die Einnahmen auf 16.264. Schon im vergangenen Kulturjahr hat die Stadt Geilenkirchen rund 1600 Euro weniger für ihr Kulturprogramm ausgegeben und wird auch in den kommenden Jahren weiter einsparen müssen.

Dass den Geilenkirchenern ein ansehnliches Kulturprogramm geboten wurde, belegte Houben ebenfalls: Er erinnerte an den Zug der Erinnerung, an den bunten Seniorennachmittag mit Unterhaltung und vielen Informationen, an die Länderpräsentation mit sieben Events zum Thema Dänemark, an den Pfingstmarkt als größte Kirmes im Kreis Heinsberg, an den Kunsthandwerkermarkt mit 5000 Besuchern und den Niederrheinischen Radwandertag. Dass die Herbstkirmes als Innenstadtkirmes gut ankommt, erfreute Houben ebenso wie die Begeisterung über die Theater-Starter-Aufführungen und die Kabarett-Serie. Nicht zu vergessen die Ausstellungen, Workshops, Lesungen und Vorträge.

Weniger Masse, mehr Klasse

„Es ist schon bemerkenswert, was trotz knapper Mittel geschehen ist”, lobte Uwe Eggert und warf einen Blick auf das Bundesprogramm „Toleranz fördern - Kompetentz stärken”: „Dadurch wird es noch viele Aktionen in der Stadt geben. Wenn man die zu unserem Kulturprogramm zählt, sind wir wieder gut aufgestellt.” Auch Ausschussvorsitzender Hans Josef Paulus sah das Kulturamt auf dem richtigen Weg: Die Verwaltung habe unter dem Motto „Weniger Masse, mehr Klasse” ein hervorragendes Programm präsentiert.
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