Geilenkirchen - Judo: Vom Mattenkönig zum Schwarzgurt

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Judo: Vom Mattenkönig zum Schwarzgurt

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Besonders viel Wert wird beim Budo-Sport-Club Geilenkirchen auf das Training mit Kindern und Jugendlichen gelegt. Foto: imago/Michael Schick

Geilenkirchen. „Hajime!“, japanisch „Anfang“, ruft die Trainerin. Auf dieses Startkommando hin versuchen gut ein Dutzend Kinder, sich gegenseitig von einer großen Turnmatte herunterzuschubsen. Eine Zeit lang sieht man viele Arme, Beine und Köpfe und hört viel Gelächter. Am Ende bleibt ein Kind übrig: Der Mattenkönig. Die Jugendarbeit ist ein besonderer Schwerpunkt des Budo-Sport-Clubs Geilenkirchen.

„Bei den Kindertrainingsgruppen ist dies ein beliebtes Spiel“, erläutert die Geschäftsführerin des Budo-Sport-Clubs Geilenkirchen, Karin Hölscher. „Und es erfordert Kraft, Koordination und Geschicklichkeit.“ Alles Grundlagen, die der Verein seit 25 Jahren in seinem Judo-Training vermittelt.

Der Budo Sport Club Geilenkirchen e.V. (BSC) wurde im November 1991 im Gerberhaus gegründet. Waren es am Anfang 21 judobegeisterte Personen, hat der Verein mittlerweile über 160 Mitglieder.

Auch das 25-jährige Jubiläum in diesem Jahr wird angemessen zelebriert. So sind alle Interessierten herzlich eingeladen, am 19. Juni den Geburtstag mit dem Verein zu feiern.

„Judo ist ein Sport für alle. In unseren Trainingsgruppen trainieren Mitglieder im Alter von fünf Jahren bis über 60 Jahren.“ Die meisten davon sind jedoch jünger als zwölf Jahre. Deshalb bildet die Jugendarbeit einen Schwerpunkt des regelmäßigen Trainings. „Der Verein hat insgesamt zwölf Trainer und Trainerassistenten, davon viele, die aus dem eigenen Jugendbereich kommen“, freut sich Karin Hölscher.

So könnten viele unterschiedliche Judo-Trainingsmöglichkeiten integriert werden: Neben Einheiten für Technik und Wettkampf wird vor allem nach Altersklassen unterschieden.

„Schon für die Fünf- bis Siebenjährigen bieten wir die Judo-Kids an“, berichtet Benedikt von Tongelen, Vorsitzender des Jugendausschusses des BSC. „In diesen Gruppen wird durch spielerische Elemente die Basis für späteres, gezieltes Techniktraining gelegt.“

Und auch wenn der Sport manchmal wild aussieht, „gefährlich ist es nicht“, versichert Karin Hölscher: „Es gibt klare Regeln, um sich und den Partner zu schützen. Und als Sportart, die alle Muskeln im Körper trainiert, ist Judo sogar eher gesundheitsfördernd.“

Viele hundert Judoka haben in den vergangenen 25 Jahren in Geilenkirchen erfolgreich ihre Prüfungen abgelegt. Aktuell sind im Verein alle Graduierungen der Sportart vorhanden. Besonders stolz sei der Verein auf die insgesamt sechs eigenen DAN-Träger, die nun als Meistergrad den schwarzen Gürtel tragen.

Neben den Trainingseinheiten legt der Verein viel Wert auf gemeinsame Aktivitäten. So gibt es jährlich Zeltlager für die Kinder, Nikolausfeiern und das Vereinsturnier, bei dem die Judoka ihren Familien stolz ihr Können demonstrieren.

Nicht jeder kann Mattenkönig werden. Aber die meisten Kinder haben so viel Spaß, dass sie noch viele Jahre Judo trainieren. Vielleicht sogar bis zum schwarzen Gürtel.

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