Josef Dohmen stirbt im Alter von 91 Jahren

Von: g.s.
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Josef Dohmen: Er machte sich um die Städtepartnerschaft Geilenkirchen-Quimperlé verdient. Archiv: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Josef Dohmen ist tot. Der Geilenkirchener starb am Sonntagmorgen im Alter von 91 Jahren. Von Beginn an hat sich der begeisterte Europäer um die Städtefreundschaft Geilenkirchen - Quimperlé verdient gemacht und stand dem Partnerschaftsverein auf deutscher Seite von 1985 bis 2000 vor.

Nach Übergabe des Vorsitzes an Willy Davids wurde Dohmen zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Das Institut für Europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit (IPZ) verlieh Josef Dohmen im Januar 2007 „für sein langjähriges Engagement um Rahmen der Städtepartnerschaft Geilenkirchen-Quimperlé und der Europa-Arbeit als wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung und für die europäische Einigung”, so die Begründung, eine Ehrenurkunde. Viele weitere Auszeichnungen zeugen von seiner uneigennützigen Arbeit für die Allgemeinheit.

Josef Dohmen hat sich auch große Verdienste um das Schützenwesen erworben. Deshalb wurde er mit einer der höchsten Auszeichnungen des Bundes der Historischen Schützenbruderschaften Deutschlands, dem Schulterband zum St. Sebastianus Ehrenkreuz bedacht. Dohmen trat vor 63 Jahren in die Vereinigten St.-Sebastianus- und Junggesellenschützenbruderschaften Geilenkirchen ein.

Er war in den 60er Jahren Mitbegründer des Jungschützen-Fanfarenkorps, aus der die heute allseits beliebte SSB Big Band hervorging. 20 Jahre lang, von 1972 bis 1992, stand Dohmen als Schützenmeister an der Spitze seiner Bruderschaft, bevor er zu deren Ehrenpräsident ernannt wurde.

Der Vater von vier Kindern war zudem von 1956 bis 1991 Vorstands- und Aufsichtsratsmitglied der Raiffeisenbank Geilenkirchen. Für sein umfangreiches ehrenamtliches Engagement wurde Josef Dohmen 1997 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.
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