Josef Bien an der Spitze des VfL Übach-Boscheln

Von: akf
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Kassierer Sebastian Pohl, Vorsitzender Josef Bien, Geschäftsführer Uwe Schermuly, stellvertretender Kassierer Holger Bien (vorne v.l.) und der restliche neue Vorstand sehen positiv in die Zukunft. Foto: Georg Schmitz

Übach-Palenberg. Josef Bien ist neuer Vorsitzender der Seniorenfußballabteilung des VfL Übach-Boscheln 1926-30. Er löst nach sechsjähriger Amtszeit Hans Jansen ab, der aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidierte und mit Blumen verabschiedet wurde.

In der Generalversammlung im Klublokal Erwin Spreitzer gab es bei den Neuwahlen unter Leitung von Horst Pohl etliche Veränderungen im Führungsteam, das sich mit jungen Leuten wie folgt zusammensetzt: 1. Vorsitzender und Fußballobmann: Josef Bien, Stellvertreterin: Margret Töpfer, 1. Geschäftsführer: Uwe Schermuly, 2. Geschäftsführerin: Ulrike Albert-Jansen, 1. Kassierer: Sebastian Pohl, 2. Kassierer: Holger Bien, Beisitzer: Pascal Schumacher, Pascal Santos, Christian Mines, Jusuf Güney, Adrian Mickartz und Hans Scheffler, Kassenprüfer: Detlev Kohnen, Hans-Günter Schurse und Hans Scheffler.

Vor den Wahlen prägten Berichte die Zusammenkunft des A-Kreisligisten. Scheidender Vorsitzender Hans Jansen ließ das Jahr 2010 Revue passieren. Er beleuchtete die lange Spielsaison, die Stadtmeisterschaft und die geplanten Jugendveranstaltungen. „Die Vorbereitungen der Stadtmeisterschaft verlief wie immer mit allen
Beteiligten super.

Vandalismus im Verkaufsraum

Überschattet wurde das Ganze natürlich durch den Vandalismus, der Ende 2009 im Verkaufsraum versursacht wurde.” Um weitere hohe Kosten zu reduzieren, entschloss sich der Klub, die Trikotwäsche selber vorzunehmen. Eigens wurde der Abstellraum umgestaltet und mit Waschmaschine und Trockner ausgestattet.

Die Stadtmeisterschaft stand von der Witterung her unter einem schlechten Stern, das Turnier musste wegen starker Regenfälle abgebrochen werden. Die Ankündigung der Stadt, dass die Zuschüsse gestrichen werden, habe alle Vereine getroffen. Der VfL müsse nun planen, wie er damit umgehe. Die vorgesehenen Aktivitäten, wie der Neuaufbau der Mannschaftskabinen auf dem Rasenplatz, müssten zurückgestellt werden.

Mit großem Lob in seinem Bericht bedachte Hans Jansen die Spieler, Trainer und Betreuer beider Mannschaften. „Ihr spielt hier, ohne einen Cent für Eure Leistungen oder eine Entschädigung für Eure Unkosten vom Verein zu erhalten.” Obmann Josef Bien beleuchtete die sportliche Bilanz: Gut vorbereitet gingen 1. und 2. Mannschaft an ihre Aufgabe.

Beide hatten sich einiges vorgenommen, nämlich den Aufstieg in die höhere Spielklasse. Die erste Mannschaft um die Trainer und Betreuer Holger Bien, Mike Funk und Andreas Mirbach spielten eine tolle Saison, die sie lange Zeit ganz oben in der Tabellenspitze stehen ließ. Einige sehr schmerzhafte „Ausrutscher” wurden dem VfL letztendlich zum Verhängnis.

Der VfL musste am letzten Spieltag zuschauen, wie Schafhausen und Schwanenberg 4:4 spielten und in der Tabelle vorbeizogen. „Man kann es kaum glauben, es fehlte zum erhofften Aufstieg ein Tor.”

Die 2. Mannschaft unter Trainer Jusuf Güney, Uwe Schermuly und Hans Scheffler machte es besser und konnte als Tabellenführer in die Kreisliga B aufsteigen. Es war ein erbitterter Kampf um die Tabellenspitze bis zum Schluss.

Josef Bien verwies darauf, dass beide Mannschaften auch in der Hinrunde Saison 10/11 wieder im oberen Drittel anzutreffen seien. Das mache deutlich, dass sich die Trainer und Spieler nicht auf ihren Erfolgen ausruhen, sondern wieder mit tollem Einsatz zu Werke gehen.

Leider seien die Tabellen in beiden Ligen nicht vollständig, da einige Nachholspiele ausstehen. „Aber am 13. März geht es wieder los „hoffentlich”. Die erste Mannschaft konnte sich auch im Pokal ganz hervorragend präsentieren.

Nach einigen Siegen konnte sie sich für den Mittelrheinpokal qualifizieren. „Leider konnte sie gegen Alemannia Mariadorf nicht mehr gewinnen”, endete der Sprecher seine sportliche Bilanz.

Es gab in seinem Bericht auch Unerfreuliches zu berichten. „Vandalismus und Zerstörung sind an der Tagesordnung. Netze wurden zerstört, unser Häuschen am Rasenplatz samt Inventar zerkleinert und auf dem Rasen verteilt. Müll wird achtlos in der Anlage verteilt. So ist nur mühevoll mit viel Einsatz und Geld Ordnung auf unserer Anlage zu halten. Dazu bitte ich alle, Augen und Ohren offen zu halten, damit wir diesen Undingen ein Ende machen können. Desweiteren müssen wir alle mitwirken, dass unsere Kosten für Strom, Wasser und Gas in Grenzen gehalten und nicht unnötig vergeudet werden!”

Kassierer Sebastian Pohl legte den Kassenbericht mit Einnahmen und Ausgaben vor. Ihm bescheinigte Kassenprüfer Detlev Kohnen hervorragende Arbeit.
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