Jo Lambertz setzt bei SG Würm-Lindernauf auf Teamgeist

Von: agsb
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Die SG Würm-Lindern hofft auf eine erfolgreiche Saison in der Bezirksliga. Die gute Trainingsbeteiligung ist eine gute Voraussetzung für den Erhalt der Klasse. Foto: agsb

Geilenkirchen/Würm-Lindern. Auf dem Sportplatz in Würm bat Trainer Hermann-Josef (Jo) Lambertz zum Auftakttraining. Fast alle Spieler waren dabei, gemeinsam hat man bei der SG Würm-Lindern nun Großes vor. Das Team möchte in der Bezirksliga seine sportliche Heimat finden.

Hier spielte man bis zur Saison 2006/07 viele Jahre. Nach dem Abstieg griff man alljährlich wieder an, in den letzten Jahren dann richtig. 2014/15 sprang Rang vier heraus, ein Jahr später Rang drei, und in der abgelaufenen Saison war es soweit – der Jubel kannte tagelang keine Grenzen.

„Für mich persönlich waren wir vor der Saison nicht der Favorit, wir verloren wichtige Spieler“ blickt der Coach zurück. Zwei Jahre zuvor war man der große Favorit, konnte die Erwartungen aber nicht so ganz erfüllen. Die Bezirksligasaison soll nun keine Abenteuerspielzeit werden, so schnell wie möglich möchte das Team die Punkte zum sicheren Klassenerhalt holen. „Unser Ziel heißt ganz klar Klassenerhalt“ ist sich Jo Lambertz sicher, dieses Ziel mit der Mannschaft schaffen zu können.

Drei neue Spieler mit Erfahrung wurden zur SG gelost, zudem wurden fünf A-Junioren spielberechtigt gemacht. Den Coach schmerzt ein wenig der Abgang von Joker Khaled Ali Khan, er nimmt die Herausforderung bei A-Ligaaufsteiger Germania Hilfarth als Spielertrainer an.

„Fehlen werden uns auch die beiden jungen Spieler Nico Pannhausen und Janis Schmitt (beide zum weiteren A-Ligaaufsteiger FC Randerath-Porselen)“ so der Trainer und erhofft sich von den Neuen gleich den Durchbruch.

Die SG hat sich in der Breite sehr gut aufgestellt, der Coach sieht Qualität im großen Kader. Das Durchschnittalter liegt bei knapp unter 24 Jahren.

Die Lage war kritisch

Als Jo Lambertz vor drei Jahren das Team in der Winterpause (Saison 2013/14) übernahm, war die Lage schon kritisch. Es war der Wurm drin, das Team galt zur Winterpause als sicherer Absteiger aus der Kreisliga A. Lambertz schaffte das Fußballwunder, hielt die Klasse und war begeistert von seinen Spielern. „Eigentlich wollte ich gar nicht so lange bleiben“, sagt der Coach und hat seinen Schritt nicht bereut. „Ein ganz großes Plus ist die Kameradschaft.

Nicht nur im Aufstiegsjahr, auch davor gab es unheimlichen Teamgeist und keine Grüppchenbildung, alle sind eine geschlossene Einheit. Ein weiteres Plus ist eine sehr gute Trainingsbeteiligung – das war aus meiner Sicht mit ausschlaggebend für den Aufstieg.“

Diesen Teamspirit möchte Lambertz weiter forcieren, daher wurde auch bei den Neuzugängen darauf geachtet, dass diese zum Team passen. In vielen Trainingseinheiten will der Coach die Einheit für eine erfolgreiche Bezirksligasaison formen. Jo Lambertz blickt auch zum Kreispokal, erinnert daran, dass der Abo-Sieger FC Wegberg-Beeck nach seinem Aufstieg nicht mehr im Kreispokal dabei ist und nunmehr eine große Chance besteht, zu den drei besten Teams im Kreisgebiet zu rutschen, damit wäre man in der ersten Runde auf Mittelrheinebene.

Lambertz erinnert sich gerne an das Spiel im FVM-Pokal gegen Drittligisten Fortuna Köln vor Jahren, ein Highlight in der Vereinsgeschichte. Teamchef Bernd Damm begrüßt beim ersten Training das Team, wünscht viel Glück. Und als er weiter diesen Teamgesit fordert, erinnert er sich gerne an die Abschlussfahrt nach „Malle“.

Die neuen Spieler bei der SG Würm sind Alex Jansen (Germania Teveren), Okan Cil (Ay Yildizspor Hückelhoven), Marcel Nickels (Concordia Oidtweiler), Julian Herzog, Thomas Schmidt, Jan-Niklas Janes, Maurice Muth, Michael Thevis (eigene Jugend). Abgänge: Patrick Scholz (Unbekannt), Ali Kahn (Spielertrainer Germania Hilfarth), Niko Pannhausen, Janis Schmitt (beide FC Randerath-Porselen), Philipp Schiffer (Auslandssemester).

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