Berlin/Geilenkirchen - Jetzt warten Deutschlandtour und Alben auf Debbie

Jetzt warten Deutschlandtour und Alben auf Debbie

Von: das
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Großartige Unterstützung aus der Heimat: Debbies beste Freundinnen und treusten Fans (v.l.) Theresa Meuwissen, Lea Stefelmanns, Lea Schwarz, Rosa Klöser, Freya Baumeister, Sophia Plum. Foto: Danielle Schippers

Berlin/Geilenkirchen. Debbie Schippers hat es geschafft, sie ist im Halbfinale von „The Voice of Germany“. Damit gehört sie zu den besten acht, die noch dabei sind und nach der nächsten Liveshow zusammen auf Tour gehen und Alben aufnehmen.

„Mit der Ballade kann ich auch mal zeigen, dass ich nicht nur der kleine Flummi bin, sondern auch eine ganz andere Seite habe“, sagte Debbie vor der Liveshow, die in einem größeren Studio in Berlin stattfand. Und das hat auch bestens funktioniert, Debbie sang „Nobody knows“ von Pink, sie rührte einige Zuschauer im Publikum und vor dem Fernseher damit zu Tränen, hatte während des Songs selbst feuchte Augen.

Die Bühnenshow, die das Team von „The Voice“ arrangiert hatte, erzeugte eine sehr emotionale Stimmung. Nebel, ein Pianist am schwarzen Flügel und Debbie in einem schwarzen, kurzen Paillettenkleid entlockten dem Moderator einen neuen Spitznamen für den „Flummi“, nämlich „unsere kleine Dame“.

Debbie überzeugte das Publikum und die Coaches mit ihrem Auftritt. Alle Coaches bewerteten ihre Leistung als die Beste, und aus dem Publikum kamen laute Rufe und Kreischer, angefeuert von Debbies Familie und vor allem ihren Freundinnen, die treu zu jeder Show mitreisen.

Die mittlerweile 17-jährige Geilenkirchenerin schlug mit ihrem Auftritt zwei andere Talente aus dem Team „BossHoss“ um Längen. Anina Schibli sang mit „Seven Nation Army“ von den „White Stripes“ ein passendes Lied für ihre tiefe, durchschlagende Stimme, zeigte aber laut den Bewertungen der Jury nicht genug Bühnenpräsenz. David Whitley hatte mit „When love takes over“, im Original von David Guetta vielleicht das falsche Lied gewählt, denn bei dem flotten Party-Song kam seine Stimme und sein Talent nicht richtig zur Geltung.

Gegen ihn zu bestehen hatte Debbie am meisten Sorgen bereitet, immerhin ist David Whitley seit Jahren selber Vocalcoach. Er unterrichtete unter anderem sogar den Coach Max Herre, dessen Frau Joy Denalane oder Cassandra Steen, alles sehr erfolgreiche deutsche Musiker und Sänger. Umso größer waren Überraschung und Freude bei Debbie und dem Publikum, als „BossiHossi“, wie Samu Haber die beiden nennt, Debbie die beste Bewertung gaben und sie zusätzlich vom Publikum, das diesmal mit entscheiden durfte, mit Abstand die meisten Prozente bekam.

Sehr deutlich war ihr Sieg in dieser Show, was Debbie diesmal wirklich sprachlos machte, der sonst so quirlige Teenie weinte vor Erleichterung, und Freude und war auch lange nach der Show noch völlig aufgelöst.

Jetzt beginnt für die Abiturientin wieder ein neues Kapitel in ihrer musikalischen Entwicklung, die wegen ihrer jungen Jahre noch am Anfang steht. In der nächsten Liveshow werden noch weitere vier Talente weiterkommen. Mit diesen und den vier von Freitag werden acht Talente das Halbfinale bestreiten, dessen Niveau dementsprechend hoch ist. Mit ihnen wird Debbie dann auf Deutschland-Tournee gehen, außerdem stehen Aufnahmen von Songs und Alben an. Die Ballade, die sie am Freitag sang, kann auf einer Musik-Plattform im Internet bereits gekauft werden.

Wie sie sich am 13. Dezember schlagen wird, ist da schon fast egal, sie hat schon unglaublich viel mehr geschafft und erreicht, als sie selber dachte. „Das ist wie in einem Traum, alles macht so viel Spaß und ich lerne viel. Und jedes Mal komme ich noch weiter, das ist unfassbar. Ich liebe es einfach Musik zu machen und zu singen. Und ich bin so dankbar, dass mich alle unterstützen.“ Sagt sie nach der Show, noch immer aufgelöst.

Und die wichtige Unterstützung hat sie wirklich, nicht nur auf der professionellen Ebene von den Coaches und den Trainern bei „The Voice“.

Auch ihre Familie und Freunde, mittlerweile weit über 11.000 Fans bei Facebook, und sogar ihre Lehrer und der Schulleiter Jürgen Pallaske stehen hinter ihr, genauso wie Matthias Küsters, Rektor a.D., denn ohne deren Hilfen wäre ein solcher Aufwand, den Debbie und ihre Eltern für die Teilnahme an der Castingshow auf sich nehmen, schier unmöglich. Und der geht nach dem Ergebnis vom Freitag erst mal weiter.

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