Jecke Jubelstunden bei der Kfd-Damensitzung

Von: Markus Bienwald
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Die Damen feierten sehr ausgelassen im Bischof-van-der-Velden-Haus und waren durchweg schön kostümiert. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Außer Rand und Band waren die Damen bei der Frauensitzung der Kfd Übach am Freitagabend. Und mit Sicherheit lag es auch daran, dass die Damen das Programm fast komplett selbst in die Hand nahmen.

Darum waren die überall auf den bunt geschmückten Tischen im Pfarrzentrum des Bischof-van-der-Velden-Hauses am Übacher Kirchplatz ausgelegten Programmzettel auch mit dem charmanten Satz „wenn alles klappt, könnte et so ähnlich ablaufen“ überschrieben. Schief ging nichts, vom ersten Moment an schoss die Stimmung durch die hohe Decke des Saals.

Quittiert mit einer Lachsalve

Die überaus gelungene Moderation von Anne Tobies, die als echt „kölsch Mädcher“ in Rot und Weiß gekleidet war, tat ihr Übriges dazu, dass die passend mit „Jetzt geht‘s los“ überschriebene Eröffnung der Startschuss für ein paar wirklich jecke Jubelstunden im Pfarrzentrum war. Sängerin Alex Seebald sorgte mit ihren tollen Liedbeiträgen fürs richtige Einschunkeln.

Doch so richtig rund ging es in den darauffolgenden Sketchen. In welch haarsträubende Richtungen sich das „Gespräch im Zug“ entwickeln konnte, quittierten die anwesenden Damen mit einer Lachsalve.

Über die flotten „Trauer-Schnallen“ und die mit viel Nachdruck gesegnete „Aldi-Aktivistin“ ging es dann schnell weiter zur „Büttenrede vom Frollein“. Damit die Damen aber nicht nur etwas zum Hören, sondern auch zum Gucken und Staunen hatten, waren eigens die „Bläck Fööss“ auf die Bühne ins van-der-Velden-Haus gekommen. Zwar waren es nicht die echten aus Kölle, dafür aber eine flotte Kfd-Truppe, die im Wortsinn mit Hand und Fuß die besten Lieder der kölschen Urgesteine wiedergab. Da hatte es das eigens zu den jecken Frauen angereiste Stadtdreigestirn mit Jungfrau Wilfriede I. (Schulz), Prinz Marcel I. (Derichs) und Bauer Niclas I. (Meuwissen) von der Karnevalsgesellschaft (KG) Frelenberger Esel schon richtig schwer, mit ihren bereits bei anderen Auftritten bestens erprobten Liedern noch einen draufzusetzen.

Dennoch gelang das Spiel, und so standen die jüngeren und jung gebliebenen Mädels in Übach richtig Kopf. Und während sich Alex Seebald kurz vor dem alles überstrahlenden Finale noch mal mit prallen Stimmungshits auf die Bühne wagte, wurden noch zwei Urgesteine des Kfd-Karnevals in Übach verabschiedet: Marlies Kinny und Petra Neft waren dieses Mal zwar „nur“ unter den Besucherinnen zu finden, doch ihre jahrelange und aufopferungsvolle Arbeit für diese Art der wirklich handgemachten Sitzung wurde mit einer riesigen Rakete noch mal würdig bedacht.

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