Jansen & Band holen „musikalische Schätze“ der 70er Jahre ans Licht

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Thomas Preuth, Cristian Schmitz und Christoph Jansen machen eine kurze Pause während der Proben für den anspruchsvollen Abend. Foto: das

Übach-Palenberg. Christoph Jansen, Thomas Preuth und Christian Schmitz – Jansen & Band – werden am Samstag, 28. Dezember, 20 Uhr, im Schloss Zweibrüggen ein ungewöhnliches Konzert spielen und „verborgene musikalische Schätze“ der 70er Jahre ans Licht holen.

Es ist ein Tribute-Konzert zum 30. Todestag von Dennis Wilson, dem Schlagzeuger der „Beach Boys“, der an diesem Tag nach einem bewegten Leben mit etlichen Höhen und Tiefen ertrunken war.

Die Idee zu diesem Thema hatte Christoph Jansen. Er ist seit langem Fan der „Beach Boys“, einer der bedeutendsten Bands der 1960er und frühen 70er Jahre. Dabei entdeckte er neben der eher seichten Musik der Familien-Band, die sich hauptsächlich mit den Sehnsüchten von Teenagern und Surfmusik beschäftigte, ein Soloalbum vom Schlagzeuger Dennis Wilson.

Seine Solowerke sind laut Jansen „souliger und vor allem reifer“ als die bekannten Songs der „Beach Boys“ wie „Fun Fun Fun“ oder „Surfin USA“. Christoph Jansen beschreibt seine Musik: „Die Harmonien sind interessant. Seine Musik kommt aus der Seele und ist nicht auf Kommerz ausgelegt. Es gefällt mir, dass es private Songs sind, nachdenklich, unverbogen und ein bisschen gegen den Strom.“

Das mag an Wilsons Leben liegen, das von etlichen Höhen und Tiefen geprägt war. Dennis Wilson ertrank tragischer weise am 28. Dezember 1983 in LA, als er am Liegeplatz seiner ehemaligen Luxusyacht nach Gegenständen tauchte, die er dort früher über Bord geworfen hatte.

Zum 30. Todestag hatte Jansen dann die Idee, seine unbekannten Werke mit seinen Freunden und Musiker-Kollegen Thomas Preuth und Christian Schmitz als Begleitband zu spielen. „Ich bin immer bemüht, gute Musik abseits der Charts zu präsentieren und bekannter zu machen, deswegen liegt mir dieser Abend sehr am Herzen.“ Für Thomas Preuth ist dieser Abend am Schlagzeug auch etwas Besonderes: „Wilson war jetzt kein „Schlagzeug-Gott“, aber das Ganze ist technisch schon sehr reizvoll und anspruchsvoll. Vor allem die späteren Sachen sind spannend, es gibt viele Taktwechsel und seine Musik ist nicht so geradlinig wie aus dem Lehrbuch.“

Bassist Christian Schmitz freut sich auch auf den Abend: „ Bei diesem Konzert kann sich das Publikum überraschen lassen, weil die Musik von Wilson nicht bekannt ist. Und wir lassen uns überraschen, wie die Atmosphäre wird.“

Die drei Musiker – Christoph Jansen spielt an diesem Abend Klavier, Gitarre und singt, Thomas am Schlagzeug und Christian am Bass – kennen sich noch aus der Schule und arbeiten bei verschiedenen Projekten zusammen, etwa bei der Band „Night in Paris“, der SSB Big Band von St. Ursula oder dem beliebten „Jukebox Modus“.

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