Übach-Palenberg - Jahresrückblick: Beim THW stehen die Räder nie still

Jahresrückblick: Beim THW stehen die Räder nie still

Von: Markus Bienwald
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Beim 24-Stunden-Dienst mit Technischem Zug und Jugendgruppe zeigte das THW seine ganze Einsatzstärke. Fotos (3): THW Foto: THW
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Bei der Ausbildung der Jugendgruppe am mobilen Stromerzeuger werden grundlegende Fähigkeiten trainiert. Foto: THW
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Auch in einem Kieswerk war das THW Übach-Palenberg bei einem Übungsszenario zu Gast. Foto: THW
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THW-Ortsgruppenbeauftragter Hans Engels Foto: mabie

Übach-Palenberg. Eine stolze Bilanz über das vergangene Jahr zieht der Ortsverband Übach-Palenberg des Technischen Hilfswerks (THW). Und auch in diesem Jahr bleiben die Räder nicht stillstehen, denn der erste Ausbildungsdienst im neuen Jahr ist bereits Geschichte.

Das Resümee für das Jahr 2016 fällt im Ortsverband ausgesprochen gut aus: „Wir konnten den positiven Trend der letzten Jahre fortsetzen und stellen uns nun den Herausforderungen im neuen Jahr“, so THW-Ortsbeauftragter Hans Engels. Er hat allen Grund, optimistisch in die Zukunft zu blicken. Immerhin hat der Ortsverband die Dienststunden im Vergleich zum Vorjahr noch einmal um etwa 1500 Stunden auf 21776 Stunden erhöht. Darin enthalten sind über 1800 Einsatzstunden, die das THW auf Anforderung von Polizei, Bundespolizei oder auch der Feuerwehren geleistet hat.

Markante Einsätze waren dabei der Brand einer Reithalle in Baesweiler/Beggendorf oder das schwere Unwetter im Juni, das in Übach-Palenberg und Geilenkirchen für schwere Schäden und vollgelaufene Keller sorgte. Gerade in den dunklen Jahreszeiten war die Fachgruppe Beleuchtung mit ihrem leistungsstarken Lichtmastanhänger gefragt, da zahlreiche Einsatz- und Kontrollstellen der Polizei und Bundespolizei ausgeleuchtet werden mussten.

„Die Zusammenarbeit mit unseren Anforderern ist sehr vertrauensvoll und reibungslos“, umschreibt Engels die gute Einbindung in die örtliche Gefahrenabwehr. Gemeinsame Übungen mit benachbarten THW-Einheiten und der Freiwilligen Feuerwehr unterstrichen dabei die positive Entwicklung.

Auch im Bereich der Flüchtlingshilfe war und ist das THW Übach-Palenberg aktiv. Bereits Anfang des Jahres entsendete das THW einen Helfer für fünf Wochen in den Irak, um vor Ort den Aufbau und den Betrieb von Flüchtlingsunterkünften zu unterstützen. Ein weiter Helfer war mehrere Wochen im Koordinierungsstab Flucht und Migration des Auswärtigen Amtes in Berlin tätig. „Diese Entsendung wird auch in 2017 weitergehen und zeigt, wie vielseitig die Aufgaben im THW sein können“, sagt Engels.

Kräftig zugelegt hat das THW Übach-Palenberg auch im Bereich der Jugendarbeit. Die Mitgliederzahl der Jugendgruppe ist von 27 auf mittlerweile 32 gestiegen und das obwohl einige Jugendliche den Schritt in die „große THW-Welt“ gewagt und die Grundausbildung erfolgreich abgeschlossen haben. „Mit zahlreichen Übungen, Workshops, Wettkämpfen, Ausbildungsveranstaltungen, Zeltlagern, Ausflügen und vielem mehr bieten wir ein abwechslungsreiches Programm, das die jungen THWler bis zum aktiven Dienst begleitet“, fasst Ortsjugendbeauftragter Jörg Magaß die Arbeit zusammen.

Sein Kollege Thorsten Ueberdick kann ebenfalls stolz auf die Errungenschaften seiner Schützlinge zurückblicken: „Bei den Leistungsabzeichen konnten unsere Junghelfer dreimal Bronze und viermal Silber erreichen.“ Auch im Bereich der Jugendarbeit wird es im Jahr 2017 wieder viel zu tun geben: So wollen zum Beispiel weitere Leistungsabzeichen erreicht und der Bezirksjugendwettkampf ausgerichtet werden.

„Derzeit befinden wir uns auf der Zielgeraden bei der Suche nach den Austragungsorten.“ merkt Thorsten Ueberdick an. Und so sind Nachwuchs und die Aktiven des Technischen Hilfswerks mit ihrem umfangreichen Materialpool auch in diesem Jahr wieder ein gefragter Partner in Sachen örtlicher und überörtlicher Gefahrenabwehr.

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