ISAF-Einsatz scheitert an Genehmigungen

Von: st
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Awacs
Die Abkürzung AWACS steht für „Airborne Warning And Control System” (Luftgestütztes Warn- und Kontrollsystem). Mehr als ein Drittel der Besatzungen dieser in Geilenkirchen stationierten vierstrahligen Flugzeuge sind Deutsche. Foto: dpa

Geilenkirchen. Der geplante ISAF-Einsatz von Awacs-Flugzeugen aus Geilenkirchen über Afghanistan wird vorerst nicht stattfinden. Die Operation scheitert an fehlenden Überfluggenehmigungen.

Wie berichtet, standen bereits im Juni zwei der 17 in Geilenkirchen stationierten Nato-Frühwarnflugzeuge auf dem vorgeschobenen Einsatzflugplatz des E-3A-Verbandes im türkischen Konya für einen Afghanistan-Einsatz im Rahmen von ISAF bereit.

Auch Besatzungen, Techniker und Verbindungsleute waren bereits verlegt worden. Was allerdings seitdem fehlt, sind Überfluggenehmigungen von Staaten, die zwischen der Türkei und Afghanistan liegen. Dieser Prozess auf diplomatischer Ebene wurde bislang nicht von Erfolg gekrönt.

Wie ein Sprecher des Verbandes bestätigte, wurden die beiden Flugzeuge jetzt wieder nach Geilenkirchen beordert. Nun sucht die Nato alternative Stationierungsstandorte im südwestasiatischen Raum. Sobald der Nato hier ein Flugplatz zur Verfügung gestellt wird, muss auf politischer Ebene erneut über Überfluggenehmigungen verhandelt werden.

Während der Vorbereitungsphase in Konya stellte sich ebenfalls heraus, dass es Probleme mit der Luftbetankung gibt. Es stehen für diese Operation nicht ausreichend Tankflugzeuge zur Verfügung. Auch dieses Problem muss vor einem Einsatz im südwestasiatischen Raum gelöst werden. Die Geilenkirchener Crews sind derweil weiterhin einsatzbereit.

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