Interesse an der Kunst mit Olivenbäumen setzt sich fest

Von: hama
Letzte Aktualisierung:
Wie man aus einem einzigen Oli
Wie man aus einem einzigen Olivenbaum einen ganzen Wald macht, zeigte Naill Walsh mit seiner Arbeit „Folly in Transit”. Auch dieses Kunstwerk ist in Kreuzrath noch zu haben. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt-Kreuzrath. Die Begeisterung über die Ergebnisse des Bildhauer-Symposiums für Holzskulpturen in Olivenholz rund um die „Alte Ziegelei” in Kreuzrath war groß.

Das bestätigt auch Johannes Heinrichs, Geschäftsführer der Heinrichs-Gruppe, der zusammen mit seiner Frau Karin zehn international renommierte Künstler zu der die „1. Internationalen Gangelter Skulpturenwoche” eingeladen hatte.

Auch Prof. Dr. Wolfgang Becker, prominenter und kunstsachverständiger Redner bei der Abschlussveranstaltung, bescheinigte das den Eheleuten Heinrichs. Es sei gelungen, so jetzt ein Resümee, hochwertige Künstler einzuladen und auch das Ergebnis sei in seiner Qualität ausgezeichnet. „Das alles ändert aber nichts daran, dass wir erst eine Skulptur für 5500 Euro verkauft haben”, blickt Johannes Heinrichs darauf zurück, dass der Enthusiasmus und die Begeisterung beim zahlungskräftigen Publikum groß waren. Denn Prof. Becker hat den Heinrichs auch erklärt, dass es einen langen Atem braucht, eine solche Veranstaltung im Terminkalender der Kunstschaffenden und Sammler zu etablieren.

„Es gibt allerdings noch einige Interessenten, die sich Optionen auf den Kauf des ein oder andern Werkes offen halten”, gibt sich Johannes Heinrichs ebenso bedeckt wie optimistisch, dass doch noch das ein oder andere Kunstwerk den Besitzer wechselt. 60 Prozent des Verkaufserlöses geht an die Künstler, 35 Prozent an den Vereins „Partnerschaft für Afrika”, in dem Johannes Heinrichs Vorsitzender im Vorstand ist, und fünf Prozent gehen an „sculpture network”, eine der bedeutendsten europäischen Künstler-Plattformen, über die die Ausschreibung gelaufen ist.

Dass aber die Afrika-Hilfe schon jetzt gewonnen hat, hängt nicht nur mit dem Verkauf der Figur des Franzosen Emmanuel Bour zusammen. Die geschaffenen Kunstwerke stehen noch für kurze Zeit in Kreuzrath. „Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele Menschen sich jedes Wochenende hier einfinden, um die Arbeiten zu besichtigen”, so der Initiator, der aber auch von völlig unerwarteter Seite Unterstützung erfährt. „Privatleute, Vereine und Firmen melden sich hier, die Aktionen veranstalten, deren Erlös der „Partnerschaft für Afrika” zugute kommen sollen”, freut sich Johannes Heinrichs über immer mehr Öffentlichkeit für diese wichtige Arbeit.

Die Raiffeisenbank Heinsberg, berichtet Johannes Heinrichs, hat ihre Zusage schon eingelöst und stellt die Kunstwerke in absehbarer Zeit in ihrer Zentrale in Heinsberg aus. Auch Bernd Krückel (MdL) hatte versprochen, sich im Landtagsgebäude um eine Ausstellungsmöglichkeit zu bemühen.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert