Gangelt-Breberen - Instrumentalverein St. Josef lädt „Musikpa(a)rade”

Instrumentalverein St. Josef lädt „Musikpa(a)rade”

Von: hama
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Nachwuchsprobleme kennt man beim Instrumentalverein St. Josef Breberen nicht.

Gangelt-Breberen. Zwei Dick- und Doof-Figuren begrüßten die Gäste beim Weihnachtskonzert des Instrumentalvereins St. Josef Breberen. Die beiden waren ein Hinweis darauf, warum man das Thema des Abends, „Musikpa(a)rade” mit zwei „a” schrieb. Bei den ausgewählten Musikstücken aus Operetten, Musicals oder Ohrwürmern der klassischen Musik ging es um Paare.

„Willkommen in der „Muppet-Show”, begrüßten Linda Philippen und Regina Nelissen die Gäste in der bis auf den letzten Platz besetzten Festhalle zum Vortrag des Jugendorchesters. Unter der Leitung von Tim van Heel gab es das Muppet-Show-Thema zu hören, mit „Pacifica” wurden die Musikfreunde in die warmen Weiten der Südsee entführt, und bei „The Gladiators” konnte man das große Finale im Colosseum quasi spüren.

Dann kamen die St.-Josef-Senioren auf die Bühne. 60 Musiker bilden ein bestens besetztes Orchester; St. Josef ist der größte Musikverein in der Gemeinde. Geleitet wird er von Büb Mühlenberg, der seit 20 Jahren dafür sorgt, dass in Breberen Musik der Spitzenklasse gemacht wird. Mit Humor und Fachwissen führten Tom Jansen und Anna von Heel nach einem heiteren Paare-Raten durch das Programm. Spätestens beim dritten Takt des Einzugsmarsches aus dem „Zigeunerbaron” von Johann Strauss wippte jeder Fuß im Saal mit, und das Mühlenberg-Orchester hatte die Gäste auf seiner Seite.

Man blieb in der KuK-Zeit mit dem Stück „Dichter und Bauer” aus der Feder von Franz von Suppé. Grandios war das Finale des elfminütigen Stücks. Vor drei Wochen habe er hier das großartige Konzert des Cäcilienchores gehört, und nun sei die Halle schon wieder voll, staunte Bürgermeister Bernhard Tholen. Große Freude bereite ihm die Entwicklung des Instrumentalvereines, die er seit 13 Jahren verfolge.

„Wenn das allerdings mit den Mitgliederzahlen so weiter geht, passt ihr in fünf Jahren nicht mehr auf die Bühne”, lobte er die hervorragende Jugendarbeit. Dann kam der Auftritt von Lennart Peters. Der kleine Mann saß im Publikum, und als der letzte Ton von „Ich gehör nur mir” verklungen war, entfuhr ihm in Richtung seiner Freunde: „Meine Mama hat„s drauf!”

Ingrid Peters hatte in dem Stück aus dem Musical „Elisabeth” ein Saxophon-Solo, das Lennart so begeistert hatte. Dass die St.-Josef-Musiker auch mit Jazz umgehen können, zeigte sich in dem Gershwin-Stück „Porgy an Bess”. Zum Abschluss des ersten Programmteils wurde dem Publikum das Ringen des „Figaros” um Susanna mit dem Figaro-Marsch aus der gleichnamigen Oper vorgeführt.

„North and South”, eines der berühmtesten Coni-Stücke aus „Fackeln im Sturm”, „Winnitou and Old Satterhand”, „Dick und Doof”, und Fix und Foxi”, waren einige der weiteren Paare, die in Breberen vorgestellt wurden. Mit dem US-Militärmarsch „Stars and Stripes forever” von John Philip Sousa verabschiedete sich der Instrumentalverein vom restlos begeisterten Publikum.
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