„Initiative Erinnern“: Geschichte der Stadt lebendig werden lassen

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Die Geilenkirchener Hauptstraße, die heutige Kontad-Adenauer-Straße um 1920: Hier floss die Wurm noch offen durch die Stadt. Foto: Stadtarchiv

Geilenkirchen. In wenigen Wochen werden in Geilenkirchens Innenstadt die ersten „Stolpersteine“ zur Erinnerung an die ehemaligen jüdischen Mitbürger verlegt. Schon seit den 50er und 60er Jahren haben sich einzelne Geilenkirchener Bürger um Kontakte zu den aus Geilenkirchen stammenden Überlebenden des Holocausts bemüht – Hermann Wassen, Heinz Wolf und Josef Schmölders sind besonders zu nennen.

Sie haben geforscht und gesucht und Briefkontakte wieder aufgenommen. Besuche fanden statt, Besuche in Israel und Besuche jüdischer Bürger in Geilenkirchen. Sie reisten aus den Vereinigten Staaten, Holland, Israel an, um ihre Heimatstadt noch einmal wiederzusehen.

Anderen aus Südamerika, USA, Kanada war dieses Wiedersehen leider nicht mehr möglich, obwohl manche eine große Sehnsucht hatten, Geilenkirchen noch einmal zu besuchen. Mit dem Tode von Hermann Wassen und Josef Schmölders gab es zunächst einen Stillstand bei der Aufarbeitung der Geilenkirchener Geschichte und speziell der Geschichte der jüdischen Mitbürger – bis sich Anfang 2011 die „Initiative Erinnern“ gründete, die nun erfolgreich versucht, dieses Werk mit unterschiedlichen Aktivitäten fortzuführen.

Für jede Hilfe sind die Mitglieder dieser Gruppe dankbar. Und so wenden sie sich an alle Geilenkirchener und ehemalige Geilenkirchener mit der Bitte, alte Fotos der Stadt und alte Familienfotos mit Erläuterungen zur Verfügung zu stellen.Sie werden eingescannt, ins Archiv der Stadt übernommen und die Originale den jeweiligen Besitzern wieder zurückgegeben. Sie helfen der Initiative, die Geschichte der Stadt wieder lebendig werden zu lassen. Manche sollen auch auf der Homepage der „Initiative Erinnern“ , auf www.erinnerung-geilenkirchen.de, veröffentlicht werden. Fotos können abgegeben werden bei Karl-Heinz Nieren unter vorheriger Kontaktaufnahme, Telefon 02451-7852, oder per E-Mail an karl-heinz.nieren@t-online.de senden.

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