In doppelter Hinsicht Abschied genommen

Von: Markus Bienwald
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Schulleiter Peter Pauli (l.) verabschiedete mit seinen Kollegen und den Eltern gleich 66 Absolventen von der Städtischen Realschule in Geilenkirchen. Knapp 70 Prozent werden einen weiteren schulischen Weg einschlagen. Ein kleiner Teil startet direkt in den Beruf oder ein Praktikum. Foto: Bienwald

Geilenkirchen. Sich den Hits der Zeit zu widmen, ist etwas, das seit einigen Jahren bei Abschlüssen gerne gemacht wird. So war es auch, als nun gleich 66 Absolventen ihre schöne Zeit an der Städtischen Realschule am Gillesweg in Geilenkirchen beendeten. „Lass die Leinen los, die Welt ist klein, und wir sind groß“, schrieb Schulleiter Peter Pauli getreu dem Hit von Mark Forster über seine Abschlussrede.

Neben Musik wurden aber auch Reden groß geschrieben am letzten Schultag der Zehntklässler, die unter den Gästen neben Bürgermeister Georg Schmitz auch die Vertreter von Förderverein, Schulpflegschaft und natürlich viele Eltern begrüßten. Für die Abschlussfeier hatte die Event-AG richtig Gas gegeben, und für den Schulleiter nur ein kleines Zeitfenster eingeplant.

Peter Pauli wusste dies aber hervorragend zu nutzen, denn in seinen Worten fanden Rückblick, Ausblick und ein paar Tipps für die nähere und fernere Zukunft ihren Platz. „Erobert euch die Welt, geht auf Wanderschaft und findet euch den richtigen Beruf, vielleicht die richtige Berufung“, gab er den nun Ehemaligen mit auf den Weg.

Verabschieden muss sich die Realschule in Geilenkirchen aber auch bald vom bilingualen Bildungsgang, einem Aushängeschild der Schule. „Leider ist nicht abzusehen, ob wir jemals wieder eine solche Klasse einrichten können“, bedauerte der Schulleiter. Gerade weil es die Realschule geschafft habe, für die Schullandschaft in Geilenkirchen „weiterhin ein wichtiger Faktor“ zu sein, freute er sich mit den Lehrern über das Engagement der Schüler.

Und ihr Interesse an Schule wird nicht abebben, denn immerhin gut 70 Prozent der Abschlussklasse will mit dem Besuch von Gymnasium, Berufskolleg oder vergleichbaren Schulen weitermachen, während je gut 15 Prozent direkt in den Beruf oder in ein Praktikum starten.

 

Hier nun die Namen der Absolventen im Überblick:

Klasse 10A:

Max Bibanaev, Eric Frissen, Achim Frissen, Annika Gerullies, Justin Habor, Bastian Hensen, Philipp Hoven, Patrick Janus, Lawio Alexander Juric, Ecem Karas, Sebastian Kösters, Karolin Küppenbender, Alissa Kwiecinski, Justin Lentzen, Maren Liphardt, Noel Marzela, Lea Mertens, Lilija Mittelstedt, Canzu Ozer, Alina Pfafenrot, Egzon Rama, Marene Schlösser, Meik Schmidt, Yasemin Seker, David Stasjuk, Daniel Stüllenberg, Jacco van Helden und Luca Vergossen;

Klasse 10B:

Lina Bleilevens, Aileen Esklavon, Florian Fladt, Maxim Javdoschin, Jaqueline Kauhl, Maria Kharkivskyy, Dominik Klossek, Gina-Maria Kochs, Alicia Küppers, Felix Simons, Leon Straeten, Felix Theißen und Nick Zeuner;

Klasse 10C:

Yannik Beck, Michelle Borg, Niklas Bresslein, Nick Corban, Hanna Deckers, Julian Derichs, Florian Dohmen, Lara-Marie Dyong-Winter, Arthur Felinger, Alex Galimov, Jason Habor, Marcius Hemmersbach, Milena Ingarao, Marcel Jungblut, Mirco Kanitz, Marco Krückel, Diana Louppen, Mustafa Malsagov, Kilian Scherer, Michelle Schreiter, Fabian Schröter, Janina Simons, Danielle Spehl, Jan Spicker und Lukas Wolf.

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