Improvisieren ohne das Dreigestirn

Von: g.s.
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Kinderprinz Noah I. von den Hatterather „Schanzeremmele“ fühlt sich in den Reihen der Tanzmäuse sehr wohl. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen-Hatterath. Der Hatterather Karnevalsverein De Schanzeremmele setzt seit Jahrzehnten kurz vor Sessionsende auch für die Kinder ein närrisches Zeichen. Die Jüngsten im Dorf lädt der HKV immer einen Tag vor Tulpensonntag zur Kindersitzung in die Festhalle Kohnen ein.

Diesmal stand die Veranstaltung allerdings unter keinem guten Stern, denn wenige Stunden vor Beginn hatten die Freunde des Internationalen Karnevalsvereins Teveren und der KG „Lott se loope“ Immenwauweiler wegen vieler Krankheitsfälle in ihren jungen Reihen kurzfristig die Teilnahme an der Kindersitzung absagen müssen. Die derzeit herrschende Grippe zieht sich durch die letzten Sessionswochen und macht vielen Vereinen zu schaffen.

„Das wird eher eine Überraschungsfete“, brachte es Hatteraths Karnevalspräsident Peter Hellebrandt auf den Punkt. Die Gastvereine trugen immer zur Programmgestaltung bei, indem sie ihre Mariechen tanzen ließen. So mussten die „Schanzeremmele“ improvisieren und mehr lustige Spielchen in das Programm einbauen. „Das Dreigestirn ist weg, trotzdem feiern wir wie jeck“, prangte das diesjährige Motto in großen Lettern über der Bühne.

Gleich zu Beginn ließen sich die „Tanzmäuse“ Kira de Gavarelli, Pauline Hausmann, Anika und Hanna Mengeler, Denise Nowak, Lydia Schmitz und Hannah Theil als Cowgirls auf der Bühne blicken. Nach ihrem Auftritt erhielten sie ein dickes Lob von den Trainerinnen Daniela und Stefanie Frohn für die tolle Darbietung. Kinderprinz Noah I. fühlte sich unter all den Mädels sichtlich wohl, nachdem er zuvor schon Kamelle unter das Volk geworfen hatte.

Der junge Moderator Sebastian Nork machte seine Sache gut und hatte immer ein paar passende Worte parat. Der Rest der Kindersitzung bestand aus Stimmung und netten Spielchen. Dazu gehörten das beliebte Mohrenkopfessen, Würstchenfangen sowie Ballon- und Zeitungstanz.

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