Impressionen der Stadt Geilenkirchen auf 280 Seiten

Von: st
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Ewald Hermens präsentiert sein 280 Seiten umfassendes Werk über Geilenkirchen. Foto: Udo Stüßer

Geilenkirchen. Ewald Hermens ist ein Geilenkirchener, der seiner Heimat eng verbunden ist. Der pensionierte Konrektor der ehemaligen Hauptschule Geilenkirchen ist Mitglied der St.-Josef-Schützen Bauchem, des Heimatvereins und der Europa Union.

Bekannt wurde er in der Stadt auch durch seine Veröffentlichungen über die Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt Geilenkirchen und die St.-Josef-Schützen.

Nun hat er nach dreijähriger Arbeit ein Buch über die Geschichte der Stadt herausgegeben. Auf 280 Seiten beschreibt der 79-Jährige das Damals und Heute, illustriert mit 125 Schwarz-Weiß-Bildern und 285 Farbfotos.

Seit der Herausgabe des zweiten Teils von „Geilenkirchen – Geschichte einer Stadt“ des bekannten Geilenkirchener Heimatforschers Hans-Josef Sprünken im Jahr 1992 ist kein Buch mehr über die Geschichte der Stadt erschienen. Deshalb hat Bürgermeister Georg Schmitz gleich 20 Exemplare bei Ewald Hermens geordert, damit er für auswärtige Besucher stets ein passendes Gastgeschenk hat.

Anlass für die Herausgabe eines solchen Werkes war für Hermens das 630-jährige Bestehen der Stadt Geilenkirchen im vergangenen Jahr.

Das Buch beinhaltet Impressionen der Stadt Geilenkirchen, die Geschichte der Stadt, ihre historischen Sehenswürdigkeiten und die kulturellen Einrichtungen. Bilder aus der Gegenwart und Vergangenheit von Bauchem, Geilenkirchen und Hünshoven, aber auch aus den weiteren zwölf Stadtbezirken runden dieses Werk ab. Den größten Teil der Fotos hat der Autor selbst gemacht.

Hermens geht auch auf die Kriegszeit ein, beschreibt, wie die Geschütze der Alliierten am 18. November 1944 um 12.17 Uhr das Feuer auf Bauchem eröffneten und Bauchem drei Stunden in furchtbarem Trommelfeuer lag.

„Während dieser Zeit gingen über 13 000 Werfergranaten auf Bauchem nieder, die Panzergranaten nicht mitgerechnet“, berichtet der Autor bei der Buchpräsentation im Rathaus. Erhältlich ist das Heimatbuch nur beim Autor selbst, der im Niederheider Weg 46 unter Telefon 02451/8546 zu erreichen ist. Zunächst hat er es in einer kleinen Auflage von 50 Exemplaren drucken lassen, es können aber Bücher nachgedruckt werden.

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