„Im Hönzel“: Entlastende Gemeindestraße eröffnet

Von: hama
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Da es nur eine Schere gab, blieb es Ehrenbürgermeister Heinrich Aretz überlassen, die Straße freizugeben, dennoch assistiert von Bürgermeister Bernhard Tholen. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt-Birgden. Die Gemeindestraße, die den Bereich rund um das Birgdener Neubaugebiet „Im Hönzel“ nun mit der Kreisstraße 3 – der Verlängerung der Geilenkirchener Straße über Hanbusch nach Gillrath – verbindet, solle eine erste spürbare Entlastung für die Bahnhofstraße und die Geilenkirchener Straße im Ort sein.

Bürgermeister Bernhard Tholen hatte zahlreiche Gäste zur Eröffnung der Fahrbahn nach Birgden geladen. Vertreter der Bezirksregierung, des Kreises Heinsberg sowie Mitarbeiter des Planungsbüros wie auch der ausführenden Firmen standen da noch bei strahlendem Sonnenschein aber kaltem Ostwind im freien Feld.

Sie ließen sich von Bernhard Tholen die Planungsgeschichte dieser Trasse erläutern. Im Jahr 2007 war es, als die Idee zu dieser Straße geboren wurde und es in die Planfeststellung ging. Ende 2012 kam der Zuteilungsbescheid der Bezirksregierung, und es konnte mit dem Ankauf der Grundstücke rechts und links des vorhandenen Feldwegs begonnen werden.

Die rund 5000 Quadratmeter Asphalt, die von den letzten Häusern des Lärchenrings über eine Kreuzung an die K3 angebunden ist, haben rund 850.000 Euro gekostet. Hierzu gab es einen Zuschuss von 65 Prozent. Damit ist für die Anwohner in den rund 300 Häusern im Neubaugebiet zwischen der Hanstraße und der alten Fabrik die Fahrt Richtung Geilenkirchen einfach geworden, die Ortsdurchfahrt kann vermieden werden.

Noch interessanter wird die Entlastung, wenn die K3 über eine noch zu bauende EK3 von der Straße Am Hanbusch in Richtung B56 n weiter geleitet wird. Da es bei der Eröffnung der jetzt öffentlich gewidmeten Straße nur eine Schere gab, hatte Ehrenbürgermeister Heinrich Aretz gern die Aufgabe übernommen, das Band zu zerschneiden und mit diesem Symbol den Betrieb für die Fahrzeuge freizugeben.

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