Im Einsatz für Behinderte: „Der richtige Mann an der richtigen Stelle“

Von: st
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Er wurde in seinem Amt bestätigt: der Behindertenbeauftragte Heinz Pütz. Foto: Udo Stüßer

Geilenkirchen. Heinz Pütz ist vom Geilenkirchener Stadtrat für weitere zwei Jahre zum Behindertenbeauftragten gewählt worden. Viel Beifall erhielt er in der jüngsten Sitzung von den Stadtverordneten für seinen vor der Wiederwahl vorgetragenen Rechenschaftsbericht. In diesem ging er unter anderem auf die bevorstehenden Landtags- und Bundestagswahlen ein.

Auch in diesem Jahr würden wieder Unterlagen zur Wahl und Broschüren in einfacher Sprache zur Verfügung gestellt. Es gebe barrierefreie Wahllokale und Wahlschablonen in den Wahllokalen, betonte er.

Heinz Pütz drängt auch weiterhin auf barrierefreie Bahnhöfe. In seinem Bericht machte er deutlich, dass er sich in Zusammenarbeit mit der Verwaltung für die Umsetzung der Barrierefreiheit im Geilenkirchener und Linderner Bahnhof einsetze und einen entsprechenden Forderungskatalog erstellt habe, wie die Barrierefreiheit auszusehen hat.

Bei der Planung des neuen Parkhauses am Krankenhaus und der Erweiterung der ambulanten Reha habe er auf die Umsetzung der Barrierefreiheit hingewiesen, auch beim Bau des neuen Hallenbades seien die Anliegen von Menschen mit Behinderung berücksichtigt worden.

Pütz erinnerte bei der Gelegenheit noch einmal an die Verleihung der Plakette für die Umsetzung des barrierefreien Bauens in der Pfarrkirche Lindern durch den VdK. Lindern sei die erste Kirche in NRW, die mit dieser Plakette ausgezeichnet worden sei, sagte Pütz, die Barrierefreiheit an St. Marien in Geilenkirchen sei erst durch sein Drängen zustande gekommen.

Die Barrierefreiheit in der Ambulanten Reha im Geilenkirchener Krankenhaus habe er anlässlich eines Aufenthaltes bemängeln müssen. „Der Geschäftsführer hat mich auf meine Rolle als Patient aufmerksam gemacht“, berichtete Pütz, der allerdings nicht locker gelassen habe. Mittlerweile sei Abhilfe geschaffen worden.

Das Bürgerbüro im Rathaus sei barrierefrei, sagte Pütz. Allerdings schlug er vor, an einem der Counter eine mobile Induktionsschleife für Hörbehinderte zu installieren. Damit seien Kosten von 150 Euro verbunden, sagte Pütz und übergab Bürgermeister Georg Schmitz entsprechendes Informationsmaterial.

Schmitz lobte vor der Wiederwahl den Einsatz von Pütz. „Das ist der richtige Mann an der richtigen Stelle. Geilenkirchen hat Vorzeigecharakter. Wenn es um Barrierefreiheit geht, können sich viele Kommunen ein Beispiel an Geilenkirchen nehmen.“

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