Im Alter in der eigenen Wohnung

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Übach-Palenberg. Die Plenardebatte zum Thema Castortransporte und zum Integrationsgesetz konnten jetzt 50 Teilnehmer des Seniorenzentrums Übach-Palenberg im Landtag erleben, die unter der Leitung von Doris Linden-Mahr nach Düsseldorf gekommen waren.

Eingeladen zu diesem Besuch hatte sie die Grüne Landtagsabgeordnete Dr. Ruth Seidl aus Wassenberg.

Nachdem sich die Besucher einen Eindruck vom Parlamentsgebäude am Rhein und dessen Aufgaben und Funktionen gemacht hatten, stand für sie die einstündige Teilnahme an der Plenarsitzung auf dem Programm.

Im Anschluss daran hatte die Gruppe Gelegenheit, sich mit Ruth Seidl über aktuelle politische Themen, insbesondere über Vorstellungen und Konzepte zum generationenübergreifenden Leben, auszutauschen.In der Diskussion wurden die Anforderungen der älteren Generation sehr deutlich: wohnortnahe Versorgung, Hilfestellung bei häuslichen Tätigkeiten und Unterstützung zur aktiven Teilnahme am sozialen und kulturellen Leben.

Im Verlauf des Gesprächs betonte Seidl: „Wohnquartiere müssen in Zukunft auf die speziellen Anforderungen und Bedürfnisse von älteren und mobilitätsbeeinträchtigten Menschen ausgerichtet werden. Für Menschen, die auch im Alter in der eigenen Wohnung bleiben möchten, brauchen wir Wohnkonzepte, die die im Stadtteil und im direktem Umfeld vorhandenen professionellen Hilfen wie auch die Nachbarschaftsarbeit und die sozialen Netze wie z.B. das Seniorenzentrum in Übach-Palenberg verbinden.”

Gerade im ländlichen Raum müsse eine solche seniorengerechte Infrastruktur gestärkt und ausgebaut werden. Vor diesem Hintergrund seien die vielfältigen Angebote im Mehrgenerationenhaus in Übach-Palenberg und der Einsatz der vielen Ehrenamtlichen besonders wichtig und unterstützenswert. Seidl sicherte ihre Unterstützung für die Förderung des Mehrgenerationenhauses zu.

Sie möchte sich gerne demnächst bei einem Besuch vor Ort über die Einrichtung informieren und für eine stärkere Kooperation mit der Wirtschaft einsetzen.
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