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Hühnerfarm zu groß?

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Gangelt. Im Verfahren um die Zuordnung von Vorrangflächen für Massentierhaltung im Gemeindebereich gibt es einen Stau. Der Bau- und Umweltausschuss empfahl, vorerst keine weiteren Beschlüsse zu fassen. Möglicherweise kommt es zu einer Neuberechnung des Flächenangebots bei Nachbarheid von derzeit 2,2 Hektar.

Auf Differenzen zwischen Planungs- und Baurecht machte Hans-Otto von der Heide vom Erkelenzer Planungsbüro VDH-Projektmanagement am Dienstag in öffentlicher Sitzung vor interessiertem Publikum aufmerksam. In Sachen Emissionsschutz fehle es an der nachweislichen Festschreibung, dass der beim Betrieb der Hühnerfarm anfallende Kot nur in getrocknetem Zustand transportiert werde; eine Lagerfläche für den Mist sei im Plangebiet nicht vorgesehen.

Von einem Abnahmevertrag zwischen dem Unternehmer und dem Betreiber der Biogasanlage Schümm über wöchentlich 30 Tonnen Hühnerkot werde zwar gesprochen, „das muss aber untersucht werden”, riet Hans-Otto von der Heide. Ebenso sollten die Transportwege für die Trockenmase vom Betrieb zum Abnehmer eindeutig sein. Das Benutzen vorhandener Feldwege scheide als „Sondernutzung” aus.

Überhaupt steht in Frage, ob das ausgewiesene Areal nicht viel zu groß ist für zwei Betriebe zu je 40.000 Hühnern. Experten errechneten, dass es nach den Grundrissen sogar für bis zu 200.000 Hühner reichen könnte.

Alle Entscheide in der Sache sind nun ausgesetzt, bis die Fragen geklärt sind.
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