Geilenkirchen - Hubertine und Matthias Reinartz feiern ihre Diamanthochzeit

Hubertine und Matthias Reinartz feiern ihre Diamanthochzeit

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Hubertine und Matthias Reinartz lernten sich bei den Schützen kennen. Stolz präsentierten sie unserer Mitarbeiterin den jüngsten direkten Nachkommen: Urenkelin Clara, die vor vier Wochen zur Welt kam. Foto: Renate Kolodzey

Geilenkirchen. „Wir haben uns immer sehr gern gehabt und gut verstanden!“: Das sehen Matthias und Hubertine Reinartz als Grund für ihre lange, harmonische Ehe an. Am Montag, 13. August, dürfen sie auf ihre Diamanthochzeit anstoßen.

Als alteingesessene Süggerather haben beide stets in diesem Ort gewohnt und sind auch hier geboren: Matthias 1933 und Hubertine Basten, so der Mädchenname der Jubilarin, 1937. Hubertine wuchs mit zwei Brüdern auf. Ihr Vater handelte mit Butter, Eiern und Geflügel. Nach der Schule absolvierte sie eine Lehre im Geilenkirchener Feinkostgeschäft Hennecken.

Matthias Reinartz hatte zwei Schwestern als Spielgefährtinnen. Sein Vater war Bergmann, später Bürgermeister. Nach der Schule erlernte Matthias den Beruf des Schmieds in der Süggerather Schmiede Pelzer, wechselte dann zur Übacher Schlosserei Jansen und war schließlich bei den Herzogenrather Glaswerken 33 Jahre bis zur Rente tätig.

Hubertine lernte Matthias bei den Süggerather St.-Martinus-Schützen kennen, wo dieser seit 65 Jahren Mitglied ist und schon Schützenkönig war. Damals war er Prinz und erzählt verschmitzt: „Ich brauchte eine Prinzessin und habe mir das hübscheste Mädchen im Dorf ausgesucht – Hubertine!“ Es funkte sofort, und am 13. August 1958 heirateten sie und zogen „Am Mühlenkamp 12“ in Süggerath ein, wo sie noch heute wohnen. Die Kinder Berthold, Claudia und Ralf, jetzt in Süggerath und Niederheid lebend, krönten ihr Glück, und mittlerweile freuen sie sich über fünf Enkelkinder und Urenkelin Clara (vier Wochen jung).

„Rommé-Mieze“ und Sauna-Fan

Hobbymäßig kegelt das Paar seit 30 Jahren im Süggerather Kegelclub „Unter uns“, und die Jubilarin drischt ebenso lange Karten mit den Süggerather „Rommé-Miezen“. Auch turnt sie 40 Jahre mit Süggerather Frauen und schwitzt jede Woche in der Himmericher Damen-Sauna. Ihr Mann hilft seit 70 Jahren der Freiwilligen Feuerwehr in Süggerath.

Beide sind große Fußball-Fans, lesen regelmäßig die Zeitung und reisten gerne, auch nach Lourdes. Sie sind religiös und meinen: „Der Glaube versetzt Berge!“ Die Mahlzeiten bereiten sie jeden Tag gemeinsam zu, und Tochter Claudia verrät: „Papa muss die Kartoffeln schälen!“

Seinen Ehrentag wird das Paar gemütlich im Familienkreis feiern, und Besuch von der Stadt wird am 17. August erwartet.

 

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