Horror-Gestalten feiern in historischen Schlossmauern

Von: g.s.
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Vampire, Gespenster und andere
Vampire, Gespenster und andere Gestalten geisterten bei der Halloween-Party des Stadtjugendrings Geilenkirchen durch die uralten Gemäuer von Schloss Leerodt. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Mit der Frage nach „Süßes oder Saures” konfrontierten auf Halloween am Tag vor Allerheiligen viele verkleidete Kids die Bevölkerung auch in unserer Region.

Leuchtende Kürbisse und schaurige Gestalten in dunkler Umgebung lehrten dann am Abend bei der Halloween-Party in Geilenkirchen manchem Besucher das Gruseln.

Vampire, Hexen und vom Tode zurückgekehrte Menschen geisterten durch die uralten Gemäuer von Leerodt und jagten selbst den rings um die Schlossruine residierenden Hasen und Eulen einen gehörigen Schrecken ein. Vor dem Eingang der Party-Location war eine Grabstätte aufgebaut, und auf den Steinen ließen Namen wie Edgar Allen Poe, Dr. Jackel & Mister Hyde, Frankenstein und weitere „Horror-Gestalten” erahnen, was den Besucher erwartet.

Mittlerweile haben sich die Menschen in der Region mit dem vor rund zehn Jahren aus den USA übernommenen Geisterkult abgefunden. Zum fünften Mal hatte der Stadtjugendring Geilenkirchen zur Halloween-Party ins Adelgemäuer eingeladen.

„Achtung mit Zombies, Vampiren und anderen Untoten muss gerechnet werden”, hatte der Stadtjugendring schon bei der ersten „Ruinen-Party” in seiner Einladung gewarnt. So schauten „Fledermäuse” und „Spinnen” den Gästen von der Spinnweben behangenen Decke bei ihren Aktivitäten zu.

Das Grusel-Spektakel schloss an die im Jahre 2004 erstmals für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren in der Mensa der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule veranstalteten Halloween-Party an. Es mögen über 100 Halloween-Begeisterte gewesen sein, die im Laufe des Abends den Weg zur Schlossruine fanden.

„Bisher war die Halloween-Party immer ein Zuschussgeschäft”, sagt Stadtjugendringvorsitzender Klaus Striebinger allerdings. Aber aus kleinen Anfängen seien oftmals schon große Erfolge geworden. Ein 25-köpfiges Team von freiwilligen Helfern sorgte in der Halloween-Nacht für einen reibungslosen Ablauf.

Kostümprämierung

Dabei zeichneten die St.-Sebastianus-Schützenjugend und die Jugendheime Süggerath und Randerath für Thekendienst und Beköstigung verantwortlich. Der Dank von Striebinger galt auch der Awacs-Reservistenkameradschaft, die zum sechsten Mal den Sicherheitsdienst übernommen hatte. Die gesamte Veranstaltung läuft unter Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen, und so mussten die Kids unter 16 Jahren die Party um 22 Uhr verlassen.

Schon Tage vor dem Ereignis hatten die Helfer mit dem Aufbau und Ausschmücken der Gemäuer begonnen. Zum ersten Mal fand eine Kostümprämierung statt.
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