Historisches Klassenzimmer entrollt Raritäten zum Museumstag

Von: g.s.
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Lieselotte Gieselmann (l.) sowie Inge Dietrich und Karin Kappes (v.r.) zeigen zwei Besuchern beim Museumstag im Historischen Klassenzimmer anhand alter Karten, „wo es lang geht”. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen-Immendorf. Am Internationalen Museumstag rollte das Historische Klassenzimmer Geilenkirchen eine ganze Serie von sehenswerten und seltenen Karten aus der Region sowie Atlanten und Globen aus.

Die üblicherweise stets zusammengerollt aufbewahrten Raritäten beinhalteten alte Stadt- und Landkarten von Geilenkirchen und Umgebung, die aufgrund ihres Alters heute kaum noch erhältlich sind.

Der Museumstag stand beim Historischen Klassenzimmer unter dem Motto „Museen und Tourismus.” Lieselotte Gieselmann vom Historische Klassenzimmer erläuterte interessierten Besuchern die Ausstellung im Foyer der Grundschule Immendorf.

„Zum Tourismus gehören Karten. Man will ja wissen, wohin man fährt”, sagt Lieselotte Gieselmann. Unterstützt wurde sie am Museumstag von Annemarie Lentzen, Inge Dietrich und Karin Kappes. „Wir haben uns beim Kartenmaterial vorgearbeitet von der Stadt Geilenkirchen, über den Kreis Heinsberg bis zur Großraumkarte von Deutschland”, erklärt Lieselotte Gieselmann.

Ein Stück Geschichte

Die alte Kreiskarte von 1959 hat Seltenheitswert, sie zeigt den Kreis Geilenkirchen-Heinsberg, also das heutige Kreisgebilde vor der Gebietsreform. Eine ebenso alte Kreiskarte spart den Selfkant aus, weil der damals noch den Niederlanden zugeordnet war. Über die Karte des ehemaligen Regierungsbezirk Aachen schweift der Blick zu einer Rheinlandkarte und weiter zu einer von Nordrhein-Westfalen. Ein weiteres „Schätzchen” ist die Großraumkarte von Deutschland, die das Land noch in den Grenzen des Deutschen Reiches von 1937 zeigt.

„Geschichtlich sehr interessant”, lautet der Kommentar eines Besuchers. Am Museumstag präsentierte das Historische Klassenzimmer zudem eine ganze Reihe von alten Atlanten. Auch zwei Dutzend Landkartenstempel zogen die Blicke der Gäste auf sich. Die etwa 25 x 20 Zentimeter großen Stempel wurden früher als Unterrichtsmittel in Schulen eingesetzt.
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