Übach-Palenberg - Himmlische Musik zum neuen Jahr

Himmlische Musik zum neuen Jahr

Von: akf
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Der Cäcilienchor der Pfarre St. Theresia Palenberg und die Chorgemeinschaft der Evangelischen Kirchengemeinde Übach-Palenberg begeisterten bei ihrem hervorragenden Neujahrskonzert in Palenberg. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Himmlische Klänge in der Pfarrkirche St. Theresia Palenberg: Das vierte gemeinsame Neujahrskonzert des Cäcilienchores St. Theresia Palenberg und der Chorgemeinschaft der Evangelischen Kirchengemeinde Übach-Palenberg im Altarraum zwischen Krippe, Tannengrün und Kerzenschein unterhielt die Zuhörer mit weihnachtlicher Musik aus fünf Jahrhunderten.

Kirchenmusikerin Regine Rüland hatte als musikalisch Verantwortliche Chor- und Instrumentalwerke großer Meister der Klassik wie Georg Friedrich Händel, Michael Prätorius, Ignaz Reimann, Henri Hardouin, Michael Haydn, Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, William Boyce, Johann Grüger, Hermann Schröder, Franz Silcher, aber auch Tonwerke zeitgenössischer Komponisten wie Colin Mawby und Graham Buckland zum Jubilieren und Lobpreis ausgewählt.

Pastor P. Konrad Boja lag bei der Begrüßung sicher richtig, als er bemerkte, dass die weihnachtliche Freude stets von himmlischer Musik geprägt und dabei von Singen und Jubilieren die Rede sei, um Hass und Zwietracht zu überwinden. Er zollte allen Beteiligten Dank für die Vorbereitung dieser Veranstaltung. Sie sei vom ökumenischen Geist getragen.

Neben den beiden Chören unter Leitung von Regine Rüland zählten als Solisten Angelika Lohren (Sopran), Leo und Simon Jansen (Trompete) sowie Marius Köpf und Regine Rüland (Orgel) zu den Säulen des 75-minütigen Neujahrskonzertes 2009. Als erstes erklang die „Suite in D-Dur” von Georg Friedrich Händel (1685-1759), arrangiert für Trompete und Bassp continuo (Orgel) mit den Sätzen Ouvertüre, Gigue (Allegro), Arie (Menuetto), Burre (Marsch) und dem weiteren Marsch.

A capella im Altarraum

A capella erhob danach im Altarraum mit „Seid fröhlich und jubilieret” von Michael Prätorius (1571 - 1621) die mehr als 40-köpfige Chorgemeinschaft ihre Stimme. Mit Orgelbegleitung von Marius Köpf sang sie danach die komplette kurze Festmesse in A/D von Ignaz Reimann (1820-1885). Die Chorgemeinschaft der evangelischen Kirchengemeinde brachte die Werke „Pastores dicite, quidnam viditis” von Henri Hardouin (1727-1808), „Kind, geboren zu Bethlehem” von Michael Hayn (1737-1806) und „Ihr Hirten, erwacht” im Satz von Hermann Schröder (1904-1984) und der Sopranistin Angelika Lohren zu Gehör.

Bestens aufeinander im Zusammenspiel abgestimmt waren beim „Concertino für 2 Trompeten und Orgel” von G. F. Händel die Instrumentalisten Leo und Simon Jansen und Regine Rüland als Ausführende. Beim Solo „Et exultavit” aus „Magnificat in D-Dur” von J. S. Bach (1685 - 1750) begeisterte Sopranistin Angelika Lohren in Begleitung von Regine Rüland (Orgel) mit ihrer großartigen Stimme. Instrumental setzte das Trompeten-Duo Leo und Simon Jansen mit „Vivace” aus Trumpet Volontary” von William Boyce (1711-1779) einen weiteren Höhepunkt.

Stück von Beethoven

Der leistungsstarke Cäcilienchor St. Theresia stellte mit den Liedern „Heilige Nacht” von Ludwig van Beethoven (1770-1827) im Satz von Jakob Christ, „Es waren Hirten zu Bethlehem” von Franz Silcher (1789-1860), „Dank sei dir, Herr” von G. F. Händel, mit dem wunderbaren Solo von Angelika Lohren, und dem weniger bekannten „Fröhlich soll mein Herze springen” von Johann Grüger (1598 - 1662) sein Können unter Beweis.

Im Schlußteil bestachen Chorgemeinschaft von St. Theresia und Gemeindechor bei den Kompositionen „Hodie Christus natus est” von Colin Mawby und „Nun freut euch, ihr Christen” im Satz von Graham Buckland, bei dem das Publikum bei der 1. und 4. Strophe in den Gesang mit einbezogen wurde Die begeisterten Zuhörer dankten mit minutenlangem Beifall.

Nach Zugaben wurde der Konzerterfolg anschließend mit treuen Anhängern noch bei einem Glas Sekt gefeiert.
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