Geilenkirchen - „Herzwoche” im Geilenkirchener Krankenhaus

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„Herzwoche” im Geilenkirchener Krankenhaus

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Chefarzt Dr. Ulrich Sudhues. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Herzklopfen muss nicht immer vom Verliebtsein kommen: Der Kardiologe Dr. med. Ulrich Sudhues, Chefarzt im Geilenkirchener Krankenhaus, kennt auch eine andere, oft gefährliche Ursache: Herzrhythmusstörungen.

Und gerade weil diese Erkrankung so gefährlich sein kann, beteiligt sich das Geilenkirchener Krankenhaus auch in diesem Jahr wieder an der von der Deutschen Herzstiftung initiierten Herzwoche mit einer Informationsveranstaltung am Mittwoch 10. November, 18 Uhr, im Veranstaltungsraum der Ambulanten Reha am Geilenkirchener Krankenhaus. „Herzrhythmusstörungen: Zu schnell - zu langsam - aus dem Takt” lautet das Thema. „Das Herz ist eine Pumpe, die 80 Jahre lang ohne Wartung und ohne Pause läuft.

Da kann es schon einmal zu einem Extra-Impuls kommen”, erklärt der Kardiologe, der einen Extraschlag oder einen Aussetzer am Tag als nicht unbedingt gefährlich ansieht. „Ein Fehlschlag am Tag, auch ein paar mehr, gehören zum Leben. Aber es gibt harmlose, weniger harmlose und gefährliche. Die Grenzen zwischen normalen und bedrohlichen Störungen sind fließend”, weiß der Kardiologe. Die Herzrhythmusstörung bezeichnet er gerne als einen gut sichtbaren Eisberg.

„Aber wir müssen sehen, was sich unter dem Eisberg verbirgt. Ist das Herz krank? Gibt es Durchblutungsstörungen, Herzklappenfehler oder Muskelschwäche? Oder ist das Problem nicht das Herz , sondern ist das Herz Opfer anderer Organe?”, sind Fragen, die der Kardiologe unbedingt beantwortet haben wissen will. Ursache von Herzrhythmusstörung kann ungesunder, krankmachender Schlaf sein.

„Beim Schnarchen kommt es zu einem Sauerstoffabfall im Blut, und das Herz wird von Stresshormonen bombardiert”, weiß Sudhues, der den Patienten in solchen Fällen im Schlaflabor behandelt und mit Atemmasken ausgestattet wissen will. Denn: „Gesunder Schlaf ist eine gute Voraussetzung für ein gesundes Herz.” Rauchen, Bewegungsarmut, fette Ernährung und Alkohol können das Herz so schädigen, dass es zu Herzrhythmusstörungen kommen kann.
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