Herbstfahrt des CDU-Stadtverbandes: Spreewaldgurke und Reichstag

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Übach-Palenberg. Als vor 25 Jahren die Mauer fiel, beschloss man in der Übach-Palenberger CDU, die damals neuen Bundesländer regelmäßig zu besuchen. Die erste Reise ging bereits 1990 nach Sachsen. Von da ab wurde regelmäßig jedes Jahr eine CDU-Herbstfahrt in eines der neuen Länder angeboten.

Aufgrund der guten Nachfrage von CDU-Mitgliedern und Freunden wurde diese Tradition bis heute, auch mit zwischenzeitlichen Fahrten in die alten Länder, fortgesetzt.

Zentraler Unterkunftsort

So konnte in diesem Jahr die 25. Herbstfahrt stattfinden. Für die einwöchige Reise nach Berlin und Brandenburg wurde als zentraler Unterkunftsort und Ausgangspunkt für die täglichen Touren Wandlitz ausgewählt.

Das Besichtigungsprogramm startete unter sachkundiger Führung mit einer Stadtrundfahrt durch Berlin zum Prenzlauer Berg, dem Alexanderplatz und dem Nikolaiviertel, um dann mit einem Besuch des Reichstags zu enden.

Dort gab es auf der Zuschauertribühne einen Vortrag über Demokratie und Parlament. Anschließend berichtete F. Lederow, Büroleiterin des CDU-Bundestagsabgeordneten Wilfried Oellers, der gerade zu einem parlamentarischen Besuch in den USA weilte, über dessen Alltag während der Sitzungswochen.

Eine Fahrt in den Spreewald begann mit der Besichtigung einer Produktionsfirma für Spreewaldkonserven, davon hauptsächlich Spreewaldgurken, die auch gekostet wurden. Nach einer Tour mit dem legendären Spreewaldkahn, durch die unberührte Landschaft des Spreewaldes in himmlischer Ruhe, ließ der Besuch des Museumsdorfes Lehde die Reisegruppe in lange zurückliegende Zeiten eintauchen.

An den Werbellinsee und durch die Schorfheide – dem Jagdrevier zahlreicher Politgrößen während der DDR-Zeit – ging es zum ehemaligen Zisterzienserkloster Chorin, dessen mittelalterliche Architektur begeisterte. Das imposante Schiffshebewerk Niederfinow am Oder-Havel-Kanal wurde mit dem Ausflugsschiff „Münchhausen“ befahren, das dabei 36 Meter in die Höhe gehoben wurde.

Eine weitere Stadtrundfahrt in Berlin mit bis dahin noch nicht gesehenen Straßen, Stadtteilen und Gebäuden ließ auch noch Raum für Einkaufsmöglichkeiten oder individuelle Besichtigungen. Ein Stadtrundgang durch Oranienburg mit Besuch des Schlosses sowie einem Vortrag über dessen Bewohner, den großen Kurfürsten Friedrich und seiner aus den Niederlanden stammenden Frau Henriette-Luise rundete die Woche ab.

Wie immer endete die Reise mit einem geselligen Abschlussabend, bei dem die Teilnehmer in fröhlicher Runde Sketche, Gedichte und Gesangseinlagen vorführten. Der ebenfalls mitgereiste Stadtverbandsvorsitzende Günter Weinen dankte in seiner Schlussansprache den Organisatoren Fred und Josef Fröschen für die Arbeit im Vorfeld und die insgesamt gelungene Fahrt.

Er verband das mit der Hoffnung auf weitere schöne Touren. Eine besondere Ehrung galt Margret Fröschen, die als einzige Teilnehmerin an allen 25 Reisen teilgenommen hatte und dafür mit einer Flasche Sekt ausgezeichnet wurde.

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