Hauptversammlung des Löschzugs Übach: Viel Lob für das Engament

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Wehrleiter Detlef Maentz, Oberfeuerwehrmänner Kevin Michels und Tom Nießen, stellvertretender Löschzugführer Brandoberinspektor Ralf Johnen, Erster Beigeordneter Helmut Mainz, Bezirksbrandmeister Manfred Savoir, Löschzugführer Brandoberinspektor Manfred Havertz. Foto: Toni Stumpf

Übach-Palenberg. Der Löschzugführer des Löschzuges Übach, Brandoberinspektor Manfred Havertz, begrüßte in der Jahreshauptversammlung seine Kameraden sowie die Mitglieder der Ehrenabteilung. Traditionell folgte nach der offiziellen Begrüßung eine Gedenkminute.

Brandoberinspektor (BOI) Manfred Havertz richtete seinen Dank an alle für ihre 2015 geleistete Arbeit. Ein besonderer Dank ging an seine Führungskräfte und seinen Stellvertreter, BOI Ralf Johnen.

Löschzugführer BOI Manfred Havertz stellte in seinem Grußwort fest, dass die Situation der Freiwilligen Feuerwehr sich landauf, landab stark verändert habe. Das treffe auch auf den Löschzug Übach zu. „Freiwillige Feuerwehr muss gelebt werden. Wenn man ehrenamtlich in der Feuerwehr ist, sollte man stolz sein, in der Feuerwehr mitarbeiten zu können, um Menschen, die in Not geraten, schnellstmöglich zu helfen“, so Havertz.

„Als ich vor vierzig Jahren in die Feuerwehr der Stadt Übach-Palenberg eingetreten bin, war ich glücklich, in einer solch tollen Truppe mitmachen zu dürfen.“ Die Zeiten hätten sich aber gravierend verändert in Bezug auf Teilnahme an Einsätzen und Übungen. Die Arbeitgeber seien nicht mehr bereit, ihre Mitarbeiter bei Einsätzen gehen zu lassen. Der Arbeitsplatz der Feuerwehrleute liege häufig außerhalb der Stadt Übach-Palenberg. Andererseits sei sie Ausbildung für alle Feuerwehrleute umfangreicher, spezieller und anspruchsvoller geworden. Die Bereitschaft der Feuerwehrleute, noch mehr Freizeit für das Ehrenamt zu opfern, ist stark zurückgegangen, was ich als Löschzugführer auch sehr gut verstehen kann.

Wehrleiter Detlef Mäntz bedankte sich bei allen Anwesenden für die geleistete Arbeit und dafür, dass die Zusammenarbeit im Stadtgebiet zwischen allen Einheiten gut funktioniere. Um mehr Mitglieder in die Feuerwehr zu bekommen, werde die Stadtverwaltung eine externe Firma beauftragen, Personalwerbung durchzuführen. Das neue Gesetz über den Brandschutz, Hilfeleistung und Katastrophenschutz (BHKG) müsse in Zukunft konkret verfolgt werden. Der Löschzug Übach bekommt in absehbarer Zeit eine neue Drehleiter. Die Planungen hierzu werden zusammen mit der Löschzugführung dieses Jahr erfolgen.

Anschließend wurden durch den Wehrleiter der Stadt Übach-Palenberg Tom Nießen und Kevin Michels nach bestanden Lehrgängen von Feuerwehrleuten zu Oberfeuerwehrmännern befördert.

Der erste Beigeordnete Helmut Mainz lobte das Engagement der Freiwilligen Feuerwehr. Die Bevölkerung zähle auf die Feuerwehr der Stadt und auch auf den Löschzug Übach. Der erste Beigeordnete zeigte sich beeindruckt von der Arbeit der Kameraden vom Löschzug Übach und wünscht sich, dass alle Kameraden immer gesund von den Einsätzen zurückkehren.

Bezirksbrandmeister Manfred Savoir schloss sich den Dankesworten der Vorredner an und ging auf die Thematik Personalmangel ein.

Die Personalstärke im Löschzug Übach sei grenzwertig, jedoch nicht allzu schlecht. Die Bereitschaft, in die Feuerwehr zu investieren, wurde von ihm sehr gelobt.

Über die Jugendfeuerwehr berichtete Stadtjugendfeuerwehrwart Marc Kouchen, sie besteht zurzeit aus 30 Jungen und sechs Mädchen. Im Jahre 2015 wurden drei Mitglieder in die Einsatzabteilung überstellt. Im Jahr 2015 wurden 3284 Stunden abgeleistet.

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