Hauptübung: Gangelter Wehr simuliert Heidebrand

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Gangelt. Die Hauptübung der Feuerwehr Gangelt fand mit allen acht Löscheinheiten statt. Simuliert wurde ein Waldbrand im Heidenaturpark. Obwohl in den vergangenen Jahren immer wieder die höchste Waldbrandgefahrenstufe erreicht wurde, blieb die Heide von größeren Bränden verschont.

Gleichzeitig bietet der Naturpark aufgrund seiner Größe und Beschaffenheit beste Möglichkeiten für den Einsatz mehrerer Fahrzeuge. Dies nahm das Organisationsteam um Brandoberinspektor Rainer Titz und Brandinspektor Manfred Rabben zum Anlass, die Hauptübung der Gangelter Wehr im Heidenaturpark abzuhalten.

Angenommen wurde ein ausgiebiger Waldbrand im Bereich Gangelt-Hohenbusch. In der Nähe der Airbase Geilenkirchen war auf einer Fläche von rund 2000 Quadratmetern ein Heide- und Torfbrand ausgebrochen, der bereits auf eine Fichtenschonung übergegriffen war. In realistischer Reihenfolge trafen die acht Einheiten der Feuerwehr Gangelt an der Einsatzstelle an.

Das zur Brandbekämpfung notwendige Löschwasser entnahm die Feuerwehr aus den zahlreichen Tonseen. In Spitzenzeiten wurden mehr als 3000 Liter Wasser pro Minute aus den verschiedenen Seen entnommen.

Um das Wasser gezielt zu dem Waldbrand zu befördern, wurden unzählige Leitungen von den Tonseen zur Einsatzstelle gelegt. Hierbei leistete insbesondere der neue Gerätewagen-Logistik der Löscheinheit Breberen wertvolle Dienste. Das neueste Fahrzeug der Feuerwehr Gangelt ist insbesondere für die Wasserversorgung über längere Wegstrecken ausgelegt.

Einsatzleiter Barthel Johnen zeigte sich bei der anschließenden Manöverkritik zufrieden mit seiner Mannschaft. Der stellvertretende Leiter der Feuerwehr Gangelt lobte insbesondere die gute Zusammenarbeit der Züge an der Einsatzstelle.

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