Übach-Palenberg - Hauptschüler klagen Bürgermeister ihre Nöte

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Hauptschüler klagen Bürgermeister ihre Nöte

Von: mabie
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Bürgermeister Wolfgang Jungni
Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch nahm von der Klassensprecherin der 10A der Gemeinschaftshauptschule (GHS) Übach-Palenberg, Michaela Kyber, und deren Stellvertreterin Chantal Linder Unterschriften für die Sanierung der Haupttreppe im Schulgebäude entgegen. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Wer schon einmal die Möglichkeit hatte, im Musikraum der Gemeinschaftshauptschule (GHS) Übach-Palenberg an der Friedensstraße einer Veranstaltung beizuwohnen, weiß, was die Schüler jeden Tag mitmachen. Denn jeder, der nach oben will, muss zwangsläufig einmal die Haupttreppe im Gebäude nutzen.

Diese ist jedoch, so bemängeln die Schüler, in einem schlechten Zustand. „Die einzelnen Stufen sind nicht gerade, sondern wellig”, machte beispielsweise Klassensprecherin Michaela Kyber von der 10A bei einem Gesprächstermin mit Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch klar. Dazu komme, so Kyber weiter, dass die genutzte helle Betonfarbe besonders während feuchter Witterungsperioden „sehr rutschig” sei.

Aktueller Anlass für den Besuch beim Verwaltungschef ist, dass sich eine Schülerin bei einem Sturz auf besagter Treppe verletzt hat. Wie aus der Runde der anwesenden Schüler bei diesem Termin zu vernehmen war, war dies aber nicht der erste und einzige Vorfall dieser Art. „Es ist ein bedauerlicher Unfall”, bekundete der angesprochene Wolfgang Jungnitsch, als Bürgermeister zugleich höchster Vertreter des für die Gebäude zuständigen Schulträgers. „In naher Zukunft wird etwas gemacht”, sagte er den Anwesenden in die Hand zu. Dazu habe schon ein Fachmann vom Amt besagte Einrichtung in Augenschein genommen und die notwendigen Arbeiten würden bald ausgeführt.

Doch die 10A hatte noch mehr auf Lager. „Auf dem Schulhof haben wir lediglich eine Sitzgruppe”, so die stellvertretende Klassensprecherin Chantal Linder, „wir würden uns sehr freuen, wenn es mehr Sitzbänke auf dem Hof geben würde”. Jungnitsch erkärte, dass in den letzten zehn Jahren rund 1,7 Millionen Euro in die GHS investiert worden seien. Stadtweit würden gar rund neun Millionen Euro pro Jahr für die aktuell zehn Schulen in Trägerschaft der Stadt ausgegeben. „Das ist einer der größten Ausgabeposten und für uns ist Bildung extrem wichtig”, schloss er. Daher schloss er sich auch vor der Übergabe von Unterschriften zur Treppensanierung der Meinung der Hauptschüler an, die klar formulierten: „Wir verlangen keine Luxussanierung, sondern nur eine sichere Treppe!”.

Neben der Treppe, der Sitzgruppe und dem Finanzierungsumfang der Schule standen noch weitere Themen auf dem Plan.

So verfügt die Hauptschule über keine Sporthalle und die Schüler müssen immer längere Wege in Kauf nehmen. Dazu fragten die Schüler auch nach den allgemeinen Zukunftsaussichten für die Hauptschule sowie nach dem Freizeitangebot für Jugendliche.

Und natürlich wollten sie auch wissen, wie denn so ein Verwaltungschef arbeitet, welche Voraussetzungen er mit sich bringen muss, was er verdient, welche Vor- und Nachteile sein Beruf mit sich bringt und wie er sein ganz persönliches Weihnachtsfest gestaltet.

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