Harkend und jätend in der Kreisstadt den Sport gefördert

Von: agsb
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Heinsberg. Das mit der Gartenarbeit ist so eine Sache für sich. Die einen genießen sie, die anderen sehen in ihr ein unliebsames Übel. Für 30 Mitglieder des SC Myhl Leichtathletik und dessen Fördervereins war das Harken, Pflanzen und Jäten vor allem eins: ein wichtiger Beitrag zur Förderung des Sports.

Schließlich ging es bei der Gartenarbeit nicht ums heimische Grün. Stattdessen renovierten die Helfer einen weiteren Abschnitt der Kreissportanlage im Klevchen. Der jüngste Helfer war zwölf Jahre alt, Vorsitzender Bruno Wilms war mit 76 Jahren der älteste.

Die Renovierungsarbeiten der Sportanlage begannen mit dem Bau einer 80 Meter langen Sprintrampe, die zukünftig die Sprintfähigkeiten der Sportler verbessern soll. Weiterhin wurde ein rund 120 Quadratmeter großes und altes Betonfeld mit Prallschutzplatten aus Kunststoff bestückt. Dieser Bereich trennt das Beachvolleyballfeld vom alten Aschenplatz und wurde nun gleichzeitig vom alten Aschenplatz durch Beton-U-Steine getrennt.

Dort entstehen nun weitere Sitzplätze. Die in diesem Jahr bereits fertiggestellte 25 Meter lange neue Überdachung, unter der ebenfalls neue Bänke installiert wurden, wird weiter verschönert. Acht zusätzliche Metallpfosten wurden dort von den zahlreichen Helfern eingesetzt. Mit der Fertigstellung der Sitzreihe dürfte im kom­menden Frühjahr gerechnet werden.

Darüber hinaus befreiten die Helfer größere Flächen des Feldes von Unkraut und Buschwerk. Um die neue Kugelstoßanlage sowie Teilbereiche der Zaunanlage um die Eingangstreppe herum pflanzten sie zudem 100 Eiben zur optischen Abgrenzung.

Auf ein Element müssen die Sportler noch etwas warten: Wegen des regnerischen Wetters der vergangenen Tage konnte der gelieferte Mutterboden noch nicht verteilt werden. Diese Aktion soll nun bei entsprechender Wetterlage Mitte November nachgeholt werden. Dann soll eingesät werden und weitere Teile des früheren Aschenfeldes sollen in eine Rasenfläche verwandelt werden.

Ein weiterer Hingucker wird die Errichtung eines Diskuskäfigs mit Diskusring sein. Den Käfig hatte die Deutsche Sporthochschule in Köln zur Verfügung gestellt, vor zwei Wochen wurde er bereits von Köln nach Heinsberg transportiert.

Der Bau dieser Anlage ist ebenfalls für das Frühjahr 2017 geplant und schließt eine weitere Lücke im Schul- und Vereinssport. Durch den Umbau des größten Teils des alten Aschenfeldes in eine Rasenfläche, können die Schulen und Vereine dann optimal Diskus- und Speerwurf lehren.

Durch die Renovierungsarbeiten gewinnen sowohl die Schulsportanlage selbst – die gehört ebenso wie die kleine Sportanlage der städtischen Realschule zur Trainingsstätte des Landesleistungsstützpunktes Grenzland – als auch die Förderung der olympischen Kernsportart Leichtathletik im Allgemeinen an Bedeutung. Bis zum Sommer sollen die Maßnahmen fertiggestellt sein. Unterstützt wurden die Sportler bei ihren Renovierungsarbeiten von mehreren Firmen.

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