Handgeschriebene Startnummern beim Volkslauf

Von: agsb
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Startschuss für die Athleten: Die Zahl der Läufer konnte bei der jüngsten Auflage des beliebten Volkslaufs in Gillrath und der angeschlossenen Halbmarathon-Distanz noch einmal um 30 Prozent im Vergleich zum vergangenen Jahr gesteigert werden.. Foto: asgb

Geilenkirchen-Gillrath. „Als ich die erste handgeschriebene Startnummer sah, da war mir klar: Die hohe Zahl der Nachmelder hat uns einen unerwarteten neuen Teilnehmerzuwachs verschafft“, sagt Andreas Kannengießer, Stadionsprecher und Mitglied der DJK Gillrath.

Dass der 38. Geilenkirchener Volkslauf und der nun schon 25. Halbmarathon durch die Straßen des Ortsteils gute Adressen für Läufer sind, zeigt sich auch wieder bei der jüngsten Auflage des beliebten Laufes. Insgesamt 407 Athleten waren bei schönstem Herbstwetter gekommen, um auf den Laufstrecken von 400 Metern bis 21 Kilometern ihre persönliche Zeit zu messen. Das war eine Steigerung von 30 Prozent gegenüber dem vergangenen Jahr. Der jüngste Teilnehmer war gerade einmal drei Jahre alt, der älteste Teilnehmer lief mit 88 Jahren die Zehn-Kilometer-Strecke. Die weiteste Anreise hatte ein Teilnehmer, der 100 Kilometer gefahren war, um in Gillrath mitlaufen zu können.

Apropos 100 Kilometer: „Die sind wir in jungen Jahren im Wettbewerb gelaufen, das war an sich ganz einfach“, sagt Ehrenmitglied Hans-Jürgen Sielaff lachend, während er an der Ziellinie die Läufer wieder in Empfang nimmt. Ebenso macht es Franz Beckers aus Stahe-Niederbusch. Auch er hatte als Läufer die 100-Kilometer-Strecke einige Male geschafft. Für Kannengießer zählt aber nicht nur die Zeit, die Sportler nach einem erfolgreichen Lauf auf der Uhr haben: „Sportliche Leistungen sind die eine Seite der Medaille, die sozialen Kontakte sind für viele Teilnehmer und deren Begleitung eine nicht zu unterschätzende Motivation.“ Er nimmt die Teilnehmer als große Leichtathletikfamilie wahr. „Daher ist es auch unser Bemühen, die Rahmenbedingungen auf einem erfreulich hohen Niveau zu halten. Eine komplette Absperrung der Straße durch die Polizei, eine weitere Beschallung im Startbereich oder auch die Nachlieferung von Kuchen durch unseren Bäcker sind Schlaglichter“, sagt er.

Damit am Rand der Laufstrecke alles reibungslos funktioniert, sind mehr als 40 Personen als Organisationsteam im Einsatz. Besonders die Gymnastikgruppe zeigt sich im Ehrenamt sehr aktiv. Aber auch andere helfen jedes Mal fleißig mit. „Auf die freiwillige Feuerwehr mit 18 Streckenposten ist Verlass und alle Helfer sind ein Baustein unseres Erfolges“, sagt Kannengießer und spricht ein großes Dankeschön aus.

Rückblickend erwies es sich als gute Idee, dass die DJK in diesem Jahr ein Meldebüro eröffnet hatte, und auch die Parkplatzsituation mit ausgeschilderten Parkplätzen trug zum Gelingen der Veranstaltung bei. Kannengießer resümiert: „Es war rundum eine mehr als gelungene Veranstaltung und unsere Arbeit wurde belohnt.“

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