Handballer vom ATV mit schlechter Torausbeute

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Geilenkirchen. Der ATV Geilenkirchen hat gegen die HSG Merkstein III sein jüngstes Auswärtsspiel bestritten. Beide Mannschaften waren mit einem reduzierten Kader von neun und acht Spielern in die Partie gegangen.

Bereits 1:23 Minuten nach Anpfiff musste der Schiedsrichter die Partie wieder unterbrechen, da ein Geilenkirchener und ein Merksteiner Spieler beim Versuch, den Ball zu erreichen, unglücklich mit den Köpfen zusammengeprallt waren.

Während der Geilenkirchener Spieler mit einer verhältnismäßig kleinen Wunde davon kam und später auch weiterspielen konnte, hatte sich der Merksteiner zum Erschrecken aller Anwesenden eine große Platzwunde über dem Auge zugezogen. Noch auf dem Spielfeld wurde er medizinisch versorgt und schließlich ins Krankenhaus gefahren.

Nach dieser Unterbrechung fand Merkstein den besseren Start und setzte sich mit 3:0 ab. Bis zur Halbzeit konnte sich Geilenkirchen auf ein 8:8 heranarbeiten, auf der Bank wurde dennoch die schlechte Wurfausbeute bemängelte.

Der Trend setzte sich auch in der zweiten Hälfte des Spiels fort. Viel zu oft kamen die Geilenkirchener Angreifer frei zum Wurf, scheiterten jedoch am Merksteiner Torwart. Lediglich einmal zu Beginn der 2. Hälfte konnte Geilenkirchen in Führung gehen (11:12). Dieser Vorsprung wurde auf Grund der schlechten Chancenverwertung aber nicht gehalten. Folglich setzte sich Merkstein über 12:12 und 16:14 sogar bis auf 18:14 ab.

Diesen Rückstand konnte der ATV in den letzten Minuten nur noch auf den Endstand von 18:16 für Merkstein verkürzen. Trainer Matusseck brachte es nach dem Spiel auf den Punkt: „Wir müssen die Blockade in den Köpfen lösen. Es kann nicht sein, dass wir für zehn Tore 100 freie Chancen brauchen.”

Wichtiger als das Ergebnis wäre den Beteiligten aber auf alle Fälle gewesen, hieß es weiter, wenn nach dem Spiel alle die Halle unverletzt wieder hätten verlassen können. Die Tore für Geilenkirchen warfen M. Ernst (5), Ihnen (4), Neugebauer (4), Naggy (2), Fuß (1).
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