Hand in Hand im Naturpark arbeiten

Von: hama
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Im Altarm des Rodebaches in Mindergangelt gewinnt das Schilf langsam die Überhand. Das ist eine der Maßnahmen, die im Rahmen des „3. Deutsch-Niederländischer Natur(werk)tag“ am Samstag, 22. Februar angegangen werden soll. Foto: Karl-Heinz Hamacher
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Auf der der Info-Tafel kann sich der Wanderer ein Bild von dem Rodebach-Tal machen. Foto: von dem Rodebach-Tal machen.

Gangelt. Zum dritten Male treffen sich der Nabu mit seiner Ortsgruppe Rodebach, Saeffelbach Kitschbachtal und die niederländische Vereinigung „IVN Brunssum & Onderbanken/Natuurmonumenten“ zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Naturpark Rodebach/Roode Beek, der ja ebenfalls keine Grenzen kennt.

„Komm und mach mit“, lädt der Nabu-Vorsitzende Franz Oschmann alle Interessierten zum „3. Deutsch-Niederländischer Natur(werk)tag“ für Samstag, 22. Februar von 10 bis 13.30 Uhr zum Feuchtbiotop am ehemaligen Bolzplatz (Nähe altes Zollamt) nach Mindergangelt ein. Für den Nabu, wie auch für den IVN sei es schon eine kleine Tradition, immer wieder einmal zusammenzuarbeiten und damit auch den Charakter des über 700 Hektar großen Naturparks zu unterstreichen.

Nach 2012, als man rund um das Feuchtbiotop Etzenrather Mühle gearbeitet hat und 2013 als man im niederländischen Jabeek tätig war, findet dieser dritte Tag wieder auf deutscher Seite statt. 1991 war es, als der Nabu mit Unterstützung der Gemeinde Gangelt und der Unteren Landschaftsbehörde des Kreises Heinsberg einen Rodebach-Altarm in Mindergangelt hatte renaturieren können. Ziel des gemeinsamen Naturtages ist es, dieses wertvolle Feuchtbiotop vor der Verbuschung zu bewahren und eingesamte Erlen, Weiden, Birken, wuchernde Binsen und Brombeeren zu entfernen, die Wiesen, aber auch vor allem Wasserflächen für Licht und Sonne liebende Flora und Fauna offenzuhalten, die Trockenmauer freizuschneiden und mit dem anfallenden Schnittgut sogenannte Benjeshecken aufzuschichten.

Die Arbeit ist das eine, so Franz Oschmann. „Dass Deutsche und Niederländer sich an diesem Tag auch in geselliger Atmosphäre begegnen, soll aber im Vordergrund stehen“, so der Nabu-Chef. Jeder Helfer ist an diesem Tag herzlich willkommen. Oschmann und seine Mitstreiter setzen darauf, dass wieder ähnlich viele Freiwillige antreten, wie nach dem letzten Aufruf in unserer Zeitung beim Schnitt der Kopfweiden geholfen haben. Hier ist man dank der vielen Helfer ein großes Stück vorangekommen. Erforderliches Arbeitsmaterial für den 22. Februar wird bereitgestellt. Jeder sollte allerdings an angepasste, wetterfeste Kleidung, sicheres, wasserfestes Schuhwerk und Handschuhe denken. Nach getaner Arbeit gibt es in der „Brommler Mühle“ einem Imbiss, bei dem auch Meinungen, Ideen, Gedanken über die Grenze hinweg ausgetauscht werden können.

Anmeldungen bis Samstag, 15. Februar, an Frank Donkers, (Telefon 02454/938745) oder per E-Mail: bavaria1719@hotmail.com oder Franz Oschmann (Telefon 02454/1289) oder E-Mail: franz.oschmann@gmx.de.

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