Geilenkirchen - Haltestelle Nirm: Entscheidung über Schulweg wieder vertagt

Haltestelle Nirm: Entscheidung über Schulweg wieder vertagt

Von: mh
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An dieser ungesicherten Stelle müssen einige Schulkinder den Bus verlassen. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. Die Entscheidung darüber, ob die Stadt Möglichkeiten hat, den Schulweg von Kindern aus den Stadtteilen Kraudorf und Hoven sicherer zu machen, wurde im Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung ein weiteres Mal verschoben.

Als Sprecher der Fraktion SPD/Linke hatte Christoph Grundmann geschildert, dass zwölf bis 14 Kraudorfer und Hovener Kinder den Schulbus aus Richtung Hückelhoven an einer ungesicherten Stelle – auf der Fahrbahn der Einmündung aus Richtung Kraudorf in die L42 – verlassen müssen.

Seit Herbst 2014 habe man das Problem mehrfach vorgetragen, schilderte Grundmann, und man brauche endlich eine Entscheidung. In der Vergangenheit sei es schon zu Beinahe-Unfällen mit aussteigenden Schulkindern gekommen. „Muss erst ein Kind zu Schaden kommen?“, fragte Grundmann. Auf Antrag seiner Fraktion sollte die Verwaltung beauftragt werden, im Rahmen der Nahverkehrsplanung 2017 für eine verkehrssichere Anbindung von Kraudorf und Hoven an den schülerbefördernden Nahverkehr zu sorgen.

Keine Dringlichkeit hingegen sah der Technische Beigeordnete Markus Mönter. Zuständig für den Nahverkehr sei der Kreis, und für eine Entscheidung der Stadt müsse man die Stellungnahme des Kreises und die Ermittlung etwa entstehender Kosten abwarten. Zeit habe man auch, weil die Nahverkehrsplanung erst für das nächste Jahr anstehe.

Nur zögernd stimmte schließlich auch Christoph Grundmann der Vertagung seines Antrags auf die nächste Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses zu. Er knüpfte daran die Bedingung, dass mit der erneuten Verschiebung nicht die anstehende Nahverkehrsplanung verpasst werden dürfe.

Ebenfalls um die Nahverkehrsplanung 2017, nämlich um die Einrichtung einer Bushaltestelle an der Töpferstraße in Teveren, ging es in einem weiteren Antrag der Fraktion SPD/Linke. Hier sah jedoch selbst der Antragsteller keine besondere Dringlichkeit und stimmte der Verschiebung auf die nächste Sitzung zu.

Auf einhellige Zustimmung stieß im Ausschuss ein Wunsch des Vereins zur Pflege der Partnerschaft Geilenkirchen-Quimperlé. Zwar ist nach Darstellung der Verwaltung eine offizielle Benennung des Kreisverkehrs im Stadtzentrum in „Quimperlé-Kreisverkehr“ nicht möglich, doch soll auf Vorschlag von Bürgermeister Georg Schmitz der vor dem Gymnasium stehende große Findling mit dem Schriftzug „Geilenkirchen-Quimperlé“ in den Kreisverkehr verlegt und der Schriftzug erneuert werden. Die Städtepatnerschaft feiert zu Pfingsten ihr 50-jähriges Bestehen.

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