Hallenbad und Sauna brennen nieder

Von: red/g.s./dpa
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Geilenkirchen Sauna
Bis zu 15 Meter loderten die Flammen hoch: Nachdem Holzlatten in Brand geraten waren, stand binnen einer Stunde das Hallenbad Geilenkirchen in Flammen. Foto: Georg Schmitz
Brand Geilenkirchen
Bis zu 15 Meter loderten die Flammen hoch: Nachdem Holzlatten in Brand geraten waren, stand binnen einer Stunde das Hallenbad Geilenkirchen in Flammen. Vier Tage nach dem verheerenden Großbrand können viele Menschen in Geilenkirchen das Geschehen nicht fassen. Foto: Georg Schmitz
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Bis zu 15 Meter loderten die Flammen hoch: Nachdem Holzlatten in Brand geraten waren, stand binnen einer Stunde das Hallenbad Geilenkirchen in Flammen. Foto: Robert Sosnitzka

Geilenkirchen. Ein Großbrand hat am Dienstag die Schwimmhalle und die Sauna in Geilenkirchen zerstört. Sie brannten bis auf die Grundmauern nieder, teilte die Polizei am Abend mit. Die angrenzende Turnhalle konnte die Feuerwehr dagegen retten. Der Schaden geht in die Millionen.

Am Abend brannte es zwar noch, jedoch seien die Flammen unter Kontrolle, sagte ein Feuerwehrsprecher. Eine Angestellte und ihr Helfer, die versucht hatten das Feuer in der Sauna zu löschen, kamen wegen einer möglichen Rauchvergiftung ins Krankenhaus. Ansonsten war niemand im Sportzentrum, weil Turnhalle, Schwimmbad und Sauna zu dem Zeitpunkt noch geschlossen waren.

Das Feuer war gegen 15.25 Uhr in der angebauten Sauna ausgebrochen. In der Nähe des beheizten Saunaofens waren nach ersten Erkenntnissen Holzlattengestelle in Brand geraten. Die Besitzerin der Sauna und ein Helfer versuchten die Flammen mit drei Feuerlöschern in der Griff zu bekommen. Dies gelang jedoch nicht, so dass bei Eintreffen der ersten Löschfahrzeuge bereits Flammen aus dem Saunabereich loderten.

Diese breiteten sich in Windeseile aus und erfassten innerhalb von 20 Minuten auch das Flachdach der Sauna. Aufgrund der Lage löste die Einsatzleitung Stadtalarm aus, so dass sämtliche Löscheinheiten aus Geilenkirchen die Einsatzstelle in der Jahnstraße anfuhren. Mehrere Dutzend Atemschutztrupps gingen über Drehleitern gegen das Feuer vor. Nach einer Stunde griffen die Flammen jedoch auf das Hallenbad über.

Nun wurde zusätzlich auch die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Übach-Palenberg alarmiert, die mit Drehleiter und Löschfahrzeugen anrückte. Auch die Nato-Feuerwehr kam mit Flugfeldlöschfahrzeug und Drehleiter zum Einsatz. Nach einer größeren Explosion gegen 16.45 Uhr schossen die Flammen über 15 Meter in den Himmel, kurze Zeit später brach das Dach des Hallenbades zusammen. Auch das darin befindliche Restaurant wurde komplett zerstört.

Die Polizei warnte über Lautsprecherdurchsagen die Bevölkerung und forderte diese wegen der starken Rauchentwicklung über Bauchem auf, die Fenster nicht zu öffnen. Bis zum Abend waren vorsorglich zwei Menschen wegen einer möglichen Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht worden. Die Rauchschwaden waren zeitweise kilometerweit zu sehen.

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