Gymnasium und Musikschule begeistern mit Show

Von: mabie
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So wie hier Mika Henzler (l., Violine), Luca Kim (M.) und Lisa Mehler (beide Violoncello) durften viele Nachwuchstalente auf der Bühne der Aula des Bischöflichen Gymnasiums St. Ursula in Geilenkirchen ihr Können zeigen. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. Nachbarn, die über den Grenzzaun blicken und dabei nicht den Gegner sehen, sondern die Chance, Synergien zu nutzen: So kann man die gemeinsame Situation des Vereins Musikschule Geilenkirchen und des Bischöflichen Gymnasiums St. Ursula in Geilenkirchen wohl umschreiben.

Wie es ist, sich gemeinsam als Ensemble auf einer Bühne zu präsentieren, erlebten Eleven beider Schulen bei einem Konzertabend in der Aula des Gymnasiums.

Im Kulturprogramm der Stadt und der Musikschulwoche luden dazu beide Einrichtungen zum mit „Junges Podium“ überschriebenen Abend ein. Und der Genuss stellte sich schon nach den ersten Tönen ein, die dem Streicherprojekt und dem von Lehrer Thomas Kamphausen komponierten Titel „Open Strings“ gehörten.

Premiere vor großem Publikum

Der stellvertretende Schulleiter, Bernward Coers, hatte zuvor noch die Teilnehmer dazu ermutigt, sich ohne Scheu dem großen Publikum in der Aula zu stellen. „Wenn ein paar Töne schief sind, macht das nichts, ich finde alles schön“, meinte Bernward Coers augenzwinkernd.

Von schlechten Leistungen konnte in keinem Fall die Rede sein, denn für viele bedeutete dieser Abend auch die Premiere, vor großem Publikum spielen zu dürfen.

So überließen die jungen Damen und Herren vom Streicherprojekt nach tollen Interpretationen von „Spymovie“ oder dem norwegischen Traditional „Misty Fjord“ ihren noch jüngeren Kollegen von den Jungen Streichern das Podium. Diese Noch-Grundschüler zeigten mit „Popcorn Party“ oder der Arie des Papageno, welch musikalisches Potenzial in ihnen schlummert.

Einen ganz großen Auftritt und zweifellos einen Glanzpunkt des Abends legte auch Jule Hagen hin, die mit ihrem kristallklaren Gesang zu „Think of me“ eine Gänsehaut nach der anderen erzeugte. Aber auch Tschaikowskys „Morgengebet“ oder Rameaus „Rondeau“ ließen keinen Zweifel daran, hier einem zwar jungen, aber sehr talentierten Podium Gehör zu schenken.

Begeistertes Publikum

Viel Applaus gab es vom begeisterten Publikum, aber nicht nur für die Leistungen der Musiker. Auch die Vielfalt der ausgewählten Stücke sorgte für positive Aufmerksamkeit. So gab es Swingendes wie „The Entertainer“ oder den „Lord of the Dance“, die sich bestens mit Rossinis „Katzen-Duett“ verstanden. Polka, Walzer und eine gitarrenlastig aufspielende Band, die sich modernen Klassikern wie „Here without you“ von Three Doors Down annahmen, sorgten für eine Mischung, die allen Geschmäckern eine gehaltvolle musikalische Mahlzeit servierten.

Die Leitung oblag dabei nicht nur Gymnasiallehrer Thomas Kamphausen, sondern mit Olga Kreimer, Kasia Gasztecka, Christa Rein, Miljana Mandaric, Olja Kataran und Lilia Karpow, Anne Heesen, Laura Schmidt, Myroslava Bauer, Christina Kleinlosen, Wil Cremers und Eduardo Tow auch seinen Kollegen von der Musikschule. So verbanden sich Musikgeschmack, Können und das Wissen um eine nicht zu vernachlässigende Synergie der Schulen zu einem überaus gelungenen Abend, der Lust auf mehr machte.

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