Günter Heinrich im Ruhestand: 45 Jahre Dienst am Nächsten

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Geilenkirchen-Nirm. Der Kameradschaftsabend der Löscheinheit Nirm war von den Kameraden und ihren Partnern gut besucht. Löscheinheitsführer Jürgen Koch war darüber sichtlich erfreut und begrüßte alle Gäste, darunter Wehrleiter Michael Meyer und seine Gattin. Nach einer Schweigeminute für die verstorbenen Kameraden ließ er das vergangene Jahr Revue passieren.

Die Löscheinheit kann in diesem Jahr bis zum heutigen Tag 16 Einsätze, davon zwölf technische Hilfeleistungen und vier Brandeinsätze, nachweisen. Die Übungsbeteiligung konnte Koch nur lobend erwähnen. Bevor er das Wort an den Wehrleiter weitergab, bedankte er sich bei allen aktiven Kameraden für die bisher geleistete und stets gute Zusammenarbeit. Ebenso bedankte er sich bei den Partnerinnen, die oft auf ihre Partner verzichten und Verständnis aufbringen müssen. Wehrleiter Michael Meyer schloss sich den Worten des Löscheinheitsführers an. „Eine Löscheinheit kann nur funktionsfähig und einsatzstark sein, wenn die Komponenten Feuerwehrdienst und Kameradschaft gut aufeinander abgestimmt sind“, sagte er. Und ergänzt: „Dies ist hier bei euch der Fall.“

Zur Überstellung von Hauptbrandmeister Günter Heinrich in die Alters- und Ehrenabteilung stellte Meyer dessen hervorragenden Leistungen an besuchten Lehrgängen heraus. Neben der Grundausbildung beteiligte Heinrich sich am Atemschutzgeräteträgerlehrgang, Maschinisten- und Sprechfunkerlehrgang, Atemschutzgerätewartlehrgang, Lehrgang zum Kreisausbilder, Truppführer- und Gruppenführer-Lehrgang. Damit aber nicht genug: Neun Jahre war er stellvertretender Löscheinheitsführer und mehr als 15 Jahre als Atemschutzgerätewart für die Ausbildung der Atemschutzgeräteträger und für den ordnungsgemäßen Zustand der Atemschutzausrüstung verantwortlich tätig. Heinrich hat in den 45 Jahren die Löscheinheit Nirm entscheidend mitgeprägt.

Der Wehrleiter überreichte Heinrich die Überstellungsurkunde und bedankte sich auch im Namen des Bürgermeisters für seine Einsatzbereitschaft. Er überreichte ein kleines Geschenk und bedankte sich auch bei seiner Frau für ihr Verständnis. Von der Löscheinheit erhielt Heinrich für seine Treue und Verdienste ein Reliefbild des heiligen Florians. Mit einem Zitat von Goethe („Der Rettende fasst an und klügelt nicht!“) leitete der Wehrleiter Jubilarehrungen für zwei Kameraden ein. Auch sie hätten sich unter Zurückstellung ihrer persönlichen Interessen in den Dienst einer guten Sache gestellt: Florian Heinrich erhielt für 20 Jahre Zugehörigkeit das goldene Abzeichen und Jens Dautzenberg für 15 Jahre das silberne Abzeichen der Stadt Geilenkirchen.

Bevor es zum gemütlichen Teil des Abends überging, erhielten noch vier Kameraden ihre Ernennungsurkunden aus der Hand des Wehrleiters. Er beförderte Dirk Lammertz, nach erfolgreichem Besuch des Grund- und Atemschutzgerätelehrgangs zum Feuerwehrmann und Michael Happe zum Oberfeuerwehrmann. Norman Görtz und Tim Motzkus wurden nach einem erfolgreichen Truppführerlehrgang zu Unterbrandmeistern ernannt.

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