Grundschüler lernen die Bedeutung von Brot, Gemüse, Obst und Milch

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Umringt von den Kindern der Klasse 3b der GGS Geilenkirchen, zeigte Ulrike Kamp von den Landfrauen in NRW, wie so ein richtig gesundes Frühstücksbrot aussehen kann. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. Die Kinder der Klasse 3b der Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Geilenkirchen begrüßten jetzt vier neue Namen in der Klasse. Und obwohl Krümel, Moira, Obby und Milli keine neuen Mitschüler sind, wurden sie herzlich aufgenommen.

Denn dank Ulrike Kamp von der Landesvereinigung der Landfrauen in NRW lernten die Kinder diese vier Namen, die stellvertretend für die einzelnen Ernährungsbausteine Brot, Gemüse, Obst und Milch stehen, schnell kennen und schätzen.

Dabei galt allerdings nicht die alte Elternregel, dass nur gegessen wird, was auf den Tisch kommt. „Ich selbst mag keine Tomaten“, gab Ulrike Kamp zu, „darum schaue ich, welches Gemüse ich sonst essen kann, das mir wirklich schmeckt.“ Gerade am Anfang des Tages, zum Frühstück, komme es darauf an, dass man gut isst, das brachte sie den Kindern nahe.

Und wie das mit dem gesunden Frühstück geht, hatte sie nicht nur anhand im Klassenzimmer selbst gemachter Pausenbrote schnell erklärt. „Am besten nehmt ihr Vollkornbrot, das bleibt länger in eurem Bauch und gibt euch mehr Energie“, sagte sie.

Natürlich hätte sie auch das Brot backen können, doch dafür war die Zeit dann doch etwas knapp. Wohl aber reichten die Stunden mit den Grundschülern dazu aus, selber Butter zu machen. Das ging mit Sahne, ein wenig Handarbeit und etwas Geduld ziemlich flott. „Und wenn ihr dann probiert, werdet ihr merken, dass diese selbstgemachte Butter ganz anders, nämlich viel besser schmeckt, als die fertige aus dem Supermarkt“, so Ulrike Kamp weiter.

Brot und Butter blieben an diesem Vormittag natürlich nicht allein auf dem Brot. Dazu gesellten sich noch köstlicher Gouda-Käse und eine reichhaltige Dekoration aus Obst- und Gemüsestückchen. Die hatten die Kinder selbst geschnippelt, was genauso viel Spaß bereitete wie das Belegen. So waren am Ende des Unterrichts zum gesunden Frühstück nicht nur alle um die neuen Freunde Krümel (Brot), Moira (Gemüse), Obby (Obst) und Milli (Milch) reicher, sondern wussten auch, wie das mit der gesunden Ernährung schon ganz früh am Tag gehen kann.

Eingebettet war der Besuch in das sogenannte „EU-Schulobst- und -gemüseprogramm Nordrhein-Westfalen“. Ein komplizierter Name für ein eigentlich leicht zu verstehendes Projekt, denn die Kinder sollen die Tipps aus der Schule mit nach Hause nehmen. So werden den Eltern in Faltblättern die Vorteile von Obst und Gemüse in der Ernährung schmackhaft gemacht. Ein Tipp ist, kleine Obst- oder Gemüsestifte als Fingerfood zum Knabbern zu reichen. „Am besten schmeckt es, wenn man selbst schnippelt und das Kind dabei mitmachen kann“, steht dort auch zu lesen.

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