Übach-Palenberg - Grünes Licht für Ganztagsbetrieb

Grünes Licht für Ganztagsbetrieb

Von: mabie
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Manfred Gutt (l.) von der Stad
Manfred Gutt (l.) von der Stadtverwaltung erörterte beim Ortstermin die künftigen Umbauten zum Offenen Ganztagsbetrieb an der Katholischen Grundschule (KGS) Übach. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Vieles muss derzeit in der Stadtverwaltung in den Konjunktiv gesetzt werden. So auch der Antrag von Schulleiterin Irmgard Pollex auf Einrichtung einer Offenen Ganztagsschule (OGS) an der Katholischen Grundschule (KGS) Übach.

Das liegt vor allem an den Genehmigungsverfahren, die die finanziell klamme Stadt nun mitmachen muss. Dennoch stimmten die Mitglieder des Schulausschusses den von Manfred Gutt vorgestellten zu - natürlich vorbehaltlich der Zustimmung der Kommunalaufsicht des Kreises Heinsberg.

Vorgesehen ist ein Umbau der derzeit noch als Unterrichtsräume genutzten Kellerklassen. Die dortigen Küchen müssen ohnehin erneuert werden, der vorhandene Boden wird, wo nötig, tiefer gelegt. Dazu kommt ein Personalraum samt WC und Waschgelegenheit, was Indiz für höhere Auflagen für die Nutzung eigener Küchen ist. „Es werden auch neue Wände eingezogen und eine große Esszone geschaffen”, so Manfred Gutt weiter, der beim Ortstermin in den spiegelbildlich im Keller gelegenen Räumen die Umbauarbeiten anschaulich vorstellte.

Dazu muss die Zugangssituation zu den künftigen OGS-Räumen neu geregelt werden, denn die Kinder dürfen während des normalen Schulbetriebs keinen Zutritt zu den neu gestalteten Flächen haben. Derzeit werden noch die verbauten Böden auf ihre Tauglichkeit für den OGS-Betrieb geprüft und, falls nötig, ausgetauscht; dazu kommt eine angepasste Brandschutztechnik, die Schaffung von zwei baulichen Fluchtwegen, die Abschottung zum vorhandenen Treppenhaus hin und noch „viele, viele Kleinigkeiten”, wie Gutt ergänzte.

Insgesamt kommen so 155.000 Euro zusammen, wovon der Löwenanteil mit 120.000 Euro auf die Umbauten entfällt, während 20.000 Euro für so genannte „bewegliche investive Einrichtungsgegenstände” und 15.000 Euro auf so genannte „bewegliche nichtinvestive Einrichtungsgegenstände” entfallen.

Ein Zuschuss ist nicht in Sicht, dafür sei aber, so Gutt abschließend, in den ermittelten Kosten alles enthalten, inklusive der Küchen.

Vorgesehen ist ein Raum für 35 Kinder, „wir können auch mehr”, schob Gutt hinterher. Doch gebe es klare Vorschriften in Sachen Bestuhlung und Tischstellung, die hier eine Grenze setzen. Ein Bewirtschafter des OGS-Betriebes an der KGS Übach steht noch nicht fest, hier nannte Schulleiterin Irmgard Pollex mit der AWO und „Pro Multis” zwei mögliche Anbieter. Auf eine Nachfrage hinsichtlich der übrigen Raumnutzung an der Schule sah der Erste Beigeordnete Engelbert Piotrowski keine Probleme.

„Die Schule war früher auf bis zu drei Eingangsklassen ausgelegt, es gab auch schon mal vier”, so der Fachmann, „aber die demografische Entwicklung zeigt, dass es in Zukunft wohl keine drei Eingangsklassen mehr geben wird”.
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