Geilenkirchen - Grüne fordern besseres Radwegenetz

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Grüne fordern besseres Radwegenetz

Von: Patrick Kirschbaum
Letzte Aktualisierung:
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Abgestellte Fahrräder am Bahnhof: Die Geilenkirchener Grünen glauben, dass sich das hiesige Radwegenetz attraktiver gestalten ließe. Foto: jpm

Geilenkirchen. Die Geilenkirchener Grünen halten das hiesige Radwegenetz für verbesserungswürdig. Dies wurde bei einem Ortstermin im Bürgertreff deutlich, zu dem der Vorstand die Mitglieder und andere Interessierte eingeladen hatte.

Thema des Abend war eine Analyse der Radwegenetze in Geilenkirchen und Umgebung. Es sollte festgestellt werden, wo Radwege neu gebaut oder ausgebessert werden müssen. Zudem wurden mögliche Gefahrenpunkte benannt. „Insgesamt sollte es unser Ziel sein, das Radwegenetz durchgängiger, sicherer, und attraktiver für die Benutzer zu gestalten“, so der Grünen-Vorsitzende Jürgen Benden. Außerdem müsse eine Sensibilität für den Radverkehr vermittelt werden, sodass der Stellenwert des Radweges in der gesamten Bevölkerung steigt.

Darauf hat auch der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) in seinem Test aus dem Jahr 2014 aufmerksam gemacht. In dem veröffentlichten Bericht wurden die Qualität und die Sicherheit der Radwege geprüft. Hierbei spielten die Mindestbreite eines Radweges, die Qualität des Asphalts und die Sauberkeit der Radwege eine große Rolle. Das Paradebeispiel für ein funktionierendes Radwegenetz ist demnach die Stadt Münster. Die Studentenstadt hat in dem ADFC-Test am besten abgeschnitten.

Zu wenige Stellplätze an belebten Orten, verstopfte Straßen, die Fahrt zur Schule für die Schülerinnen und Schüler und letztendlich auch der gesamte Tourismus rund um Geilenkirchen leide unter den Folgen der Mängel im Radwegenetz, glauben die Grünen.

„Es gäbe viele Möglichkeiten, den Zustand der Radwege deutlich zu verbessern, auch für kleines Geld“, so Paul Schauff, Experte in Sachen Radtourismus. Seiner Meinung nach sind schon Markierungen eine gute Lösung. Es müsse nur ein Anfang gemacht werden, doch hierzu fehle oftmals auch der Wille einer Stadt, eine Veränderung voranzutreiben.

Trotzdem ist es zunächst der erste Schritt, so viele Leute wie möglich auf das Problem aufmerksam zu machen, um Anregungen und Vorschläge für Verbesserungen und Projekte zu erhalten. Hierbei könne man sich vorstellen, dass eine Befragung der Bürgerinnen und Bürger, vorzugsweise der Radfahrer, vorgenommen wird. Anschließend könne man gemeinsam über Lösungen beraten.

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