Große Müllsammelaktion in allen Orten der Region

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Gangelt/Selfkant. Beim Wettbewerb „Der Selfkant sucht die Superidee” gab es unter anderem den Vorschlag „Der Selfkant putzt sich heraus”. Bei dieser Projektidee sind alle interessierten und engagierten Bürgerinnen und Bürger zum Anpacken aufgefordert.

Es geht darum, die Straßen, Wälder und Wegesränder in der Region „Der Selfkant” von Müll und Unrat zu befreien. Eine Mitmachaktion soll das Bewusstsein der Bürger für eine sauberere Umwelt fördern. Eine erste Sammlungsaktion findet am Samstag, 6. März, ab 10 Uhr in jedem Ort der Region „Der Selfkant” statt. Nähere Hinweise zu den Treffpunkten und weitere Informationen findet man auf der Homepage: http://www.der-selfkant.de

Im Vorfeld gilt es nun, möglichst viele Bürgerinnen und Bürger, Vereine und weitere Institutionen zum Mitmachen zu bewegen.

Um besonders bei den Kindern für ein umsichtigeres und nachhaltiges Umweltbewusstsein zu sorgen, werden durch gezielte Aktionen wie zum Beispiel Müll sammeln oder Müll trennen in allen Schulen der Region „Der Selfkant” die Kinder angesprochen und zur Beteiligung animiert.

Nicht zuletzt wird durch diese Sammlung der Gemeinschaftssinn gefördert und der touristische Mehrwert der Region gesteigert. Es wäre hilfreich, wenn man sich im Vorfeld beim jeweiligen Ansprechpartner anmeldet und zur Sammlung Handschuhe mitbringt.

Unterstützt wird diese Aktion vom Landrat des Kreises Heinsberg, Stephan Pusch (CDU), sowie von der Umweltabteilung der Firma Schlun in Gangelt-Niederbusch.

Die Ordnungsämter in der Region sind bemüht, gegen illegale Müllentsorgung vorzugehen. Meistens sind die Täter jedoch nicht zur Rechenschaft zu ziehen. Die Verursacher können nur sehr selten festgestellt werden, da sie meist an einem anderen Ort wohnen und am späten Abend oder in der Nacht unterwegs sind, um nicht entdeckt zu werden. Anzeigen von Augenzeugen sind ebenfalls eher die Ausnahme. Illegale Müllentsorgung wird mit einem Bußgeld geahndet. In besonders schweren Fällen stellt die illegale Müllentsorgung eine Straftat dar.

Einerseits verursacht diese illegale Form der Abfallentsorgung beträchtliche zusätzliche Kosten zu Lasten der Allgemeinheit und wird in der Müllgebührenkalkulation berücksichtigt, andererseits leidet das Ansehen der Gemeinde unter den sich manifestierenden Sauberkeitsdefiziten.

Die Bürgerinnen und Bürger der Region „Der Selfkant” werden gebeten, wachsam zu sein und die Übeltäter beim jeweiligen Ordnungsamt anzuzeigen.

Für den 6. März hoffen die Organisatoren auf rege Beteiligung zum Wohle der gesamten Region.
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