Gremium leitet jetzt das Kunstlabor

Von: hewi
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Im Vordergrund Michael und Silvia Kempe. Hinten v.l.: Georg Blank, Ingo Veltum, Gertrud Schäfer, Marlen Krings, Willi Arlt, Gisela Stotzka, Kay Huett. Foto: Helmut Wichlatz

Kreis Heinsberg. Nachdem die früheren Betreiber des Kunstlabors, Silvia und Michael Kempe, die Führung des Forums abgegeben hatten, fanden sich nach einer Zeit der Umorientierung sieben Mitglieder, die sich zu einem Gremium zusammengeschlossen haben.

Sinn des Gremiums ist der weitere reibungslose Fortbestand des Internetforums, in dem Künstler aus dem gesamten Kreisgebiet und der Region aktiv sind. Jahrelang hatte das Kunstlabor auch auf der Erkelenzer Burg mit seinem Kunstwochenende von sich reden gemacht. Einmal blieb von einer Installation ein gelbes Rohr am Burgturm hängen, was monatelang niemandem so recht auffiel. Dann wurde es aber doch beseitigt.

Die Initiatoren und Gründer Silvia und Michael Kempe sind als Band mit dem Namen „Tiefengrund“ mit ihrer elektronischen Musik und dem mittlerweile dritten Album erfolgreich. Seit Ende 2014 ist der Fortbestand des Künstlerportals im Kreis Heinsberg gesichert. Zur offiziellen Übergabe trafen sich die früheren Initiatoren Silvia und Michael Kempe mit den neuen Verantwortlichen von Kunstlabor auf Hohenbusch in Erkelenz.

Mit „viel Idealismus und persönlichem Engagement“ setze sich das Gremium für den Erhalt und die Weiterführung des Kunstlabors ein, hieß es in einer Erklärung. Man arbeitet bereits an der Vorbereitung der jährlichen Kunstausstellung. Diese findet erstmalig auf dem Gelände des ehemaligen Laienbrüderklosters Haus Hohenbusch in Erkelenz statt, das vielen Kunst- und Kulturinteressierten bereits bestens bekannt ist. Durch eine vorherige Ortsbegehung verschaffte man sich einen Eindruck von den dortigen Ausstellungsmöglichkeiten und der besonderen Atmosphäre vor Ort.

„Das Interesse an Kunstlabor ist nach wie vor ungebrochen groß“, erklärte Marlen Krings vom Gremium. Ziel sei es, „mit Kreativität und Engagement“ weiterhin interessante Ausstellungen und Kunstevents zu organisieren. Was sich darüber hinaus noch alles entwickelt, bleibe zunächst noch „unter Verschluss“. Als Mitglieder und Musiker bleiben die Kempes dem Kunstlabor auch weiterhin erhalten.

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