Gospellieder reißen Publikum in Gillrather Kirche mit

Von: a.s.
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Die mitreißenden Gospellieder ließen Jung und Alt aufstehen und kräftig mitklatschen. Foto: Andrea Schever

Geilenkirchen. Dass Gospellieder mitreißend sind, ist weithin bekannt. Dass sie manchen Zuhörer zum Aufstehen und Klatschen bewegen, auch. Dass aber das die ganze Gillrather Kirche füllende Publikum, egal ob jung oder alt, beim finalen „Clap your hands, hallelujah“ aufsteht und im Takt mitklatscht, ist dann auch für die erfahrenen Sänger eine positive Überraschung.

Dem Gospelkonzert „Oh happy day“ des Jungen Chores Hünshoven kann man zusprechen ein klarer Erfolg gewesen zu sein. Das einstündige Programm, das die knapp 50 Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Maria Slagboom erarbeitet hatten, konnte durch eine ausgewogene Mischung an schnelleren, kräftigen Songs, aber auch andächtig ruhigen Liedern in deutscher und englischer Sprache brillieren.

Den ganz ruhigen und stimmbetonten Einstieg in das Programm machte Sylvia Lückge mit „in your name we are here“, in das später der schwarz gekleidete und hinzugekommenen Chor einstimmte. Beim rhythmisch ansprechenden „Move, spirit move“, das schon so manchen Kopf und Fuß im Publikum mitwippen ließ, traten Astrid Clahsen und Michael Riegraf mit ihren Soli auf.

Bei einer vom Klavier begleiteten Variation des Vaterunsers, in das auch ein gesprochenes Gebet eingefügt wurde, übernahm Susanna Jochins die Solostimme. Das gefühlvolle „Open up my heart“ bereicherten die Soli von Emanuel Fürkötter und Kathrin Hoppe. Bei „Ziphoras Song“, einem Auszug aus dem Pop-Oratiorium „Die Zehn Gebote“, das der Chor im nächsten Jahr einstudieren möchte, brachte sich Michelle Schmidt vom Nachwuchschor besonders ein.

Im Rahmen dieser Ankündigung lud Chorleiterin Maria Slagboom auch noch gesangsinteressierte Männer ein, sich am für dieses Projekt anstehenden Chor zu beteiligen. Die Schwestern Claudia und Sonja Sperath sangen - ohne Verstärkung durch den Chor- das berührende „Tears in heaven“.

Gegen Ende des Konzertes gab der Chor den Zuhörern noch einen Segenswunsch mit auf den Weg, der sie daran erinnern sollte, dass sie nicht alleine im Leben unterwegs sind. Mit den Liedern „Bleibe bei uns“ (Soli von Astrid Clahsen und Hans Hilgers) und „I‘ve got a reason to praise the Lord“ verabschiedete sich der Chor von seinem lange applaudierenden Publikum - und sorgte bei der Zugabe „Clap your hands, hallelujah“ für stehende Ovationen.

Eine wichtige unterstützende Rolle für den Chor übernehmen aus Slagbooms Sicht auch die Musiker: am Klavier Emanuel Fürkötter und Klaus Lückge, bei einigen Liedern unterstützt von Jaques Jütten am Saxophon und Heinz-Gert Sentis an der Querflöte. Am 16. November findet ab 19.30 Uhr das große Gospelkonzert „Oh happy day“ des Chores in der Kirche in Hünshoven statt.

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