Glasfaser und Baugebiete sind auf gutem Weg

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Übach-Palenberg. Der Versuch, an einem Samstagabend eine Ortsverbandsversammlung zu realisieren, ist bei der CDU in Scherpenseel erfolgreich verlaufen.

 In den Grenzlandhof fanden mehr als 50 Scherpenseeler Bürgerinnen und Bürger, dazu noch Besucher aus anderen Stadtteilen. Ortsverbandsvorsitzender Wolf-Sören Radtke begrüßte die Gäste, darunter auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Wilfried Oellers wie auch Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch und den in Scherpenseel wohnenden Ersten Beigeordneten der Stadt Übach-Palenberg, Helmut Mainz. In knappen Worten berichtete Wilfried Oellers über seine ersten Erfahrungen als neu gewählter Abgeordneter in Berlin.

Insbesondere seine Schilderung der „Bürosituation übergangsweise“ ließ die Anwesenden schmunzeln, denn in einem rund 30 Quadratmeter großen Büroraum versuchen insgesamt sechs Personen, darunter zwei Bundestagsabgeordnete, sich gegenseitig nicht zu sehr bei der Arbeit zu stören. Wilfried Oellers zeigte für die Raumsituation Verständnis, da die CDU-Gruppe aus Nordrhein-Westfalen mit 63 Abgeordneten deutlich gewachsen ist. Aber für die Probleme in Sachen Büro Berlin und Wahlkreisbüro gibt es Lösungen, so dass auch die Wahlkreisarbeit noch besser funktionieren werde, sagte der Abgeordnete.

Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch (CDU) zeigte sich ebenfalls optimistisch. Zwar betrafen seine Feststellungen nicht die Bundespolitik, aber die Nachrichten für die Stadt Übach-Palenberg - deutlicher Schuldenabbau und die Ansiedlung neuer Unternehmen - wurden mit Beifall von den Anwesenden aufgenommen. Auch in Sachen Nahversorgung in den Ortsteilen habe sich in den zurückliegenden vier Jahren viel Gutes getan. Das jüngste Projekt, Neubau des Netto-Einkaufmarkts an der Heerlener Straße, fand bei den Anwesenden besondere Anerkennung. Der Bürgermeister dankte in diesem Zusammenhang dem Investor Richard Vanderliek. Beigeordneter Helmut Mainz ergänzte, dass die Zusammenarbeit zwischen der Stadtverwaltung und Richard Vanderliek als optimal bezeichnet werden dürfte.

Auch der Ausbau der U3-Kindergartenplätze verläuft nach den Worten des Bürgermeisters in Übach-Palenberg geradezu „phänomenal“. Schon 143 Plätze sind vorhanden. Mit besonderem Interesse wurde auch die Information des Bürgermeisters aufgenommen, dass die Glasfaserkabelanschlüsse für die superschnellen Internetverbindung nach Auskunft des Anbieters bis Mitte März 2014 fertiggestellt sein sollen.

Die Frage- und Antwortrunde war damit eröffnet. Ob es denn nach den Neubaugebieten Kirchfeld I und Kirchfeld II auch noch in absehbarer Zeit die Neubauplanungen für ein Kirchfeld III und IV geben würde, wurde von Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch klar verneint. „Wir haben natürlich Bedarf an neuen Baugebieten. Gerade im Hinblick darauf, dass sich neue und innovative Unternehmen in Übach-Palenberg ansiedeln, damit Arbeitsplätze geschaffen werden, die wiederum neue Bürgerinnen und Bürger nach Übach-Palenberg bringen werden“, führte der Bürgermeister aus. Er ergänzte, dass sich eine größere Neubaugebietsplanung auf das Beyelsfeld am Übacher Sportplatz und in der Nähe der Tennisanlage beschränkt. Auch für den Ortsteilbereich Marienberg gibt es interessante Raumplanungen zu Baugebieten, allerdings in kleineren Dimensionen.

Der Stand der L42n

Wichtigstes Thema des Abends war für die Scherpenseeler Bürgerinnen und Bürger der Stand der Dinge zur L42n. Leider sind alle bisherigen Bemühungen, die L42n terminlich in eine höhere Prioritätsstufe zu bringen, nicht erfolgreich gewesen. „Wir kämpfen auf allen Ebenen für die L42n“, zeigte sich Wolfgang Jungnitsch kämpferisch und optimistisch, trotz aller Negativerfahrungen mit der rot-grünen Landesregierung.

Robert Kohnen, Vorsitzender der Jungen Union in Übach-Palenberg, wandte sich unmittelbar an die anwesenden Jugendlichen. Diese hatten bei der vorigen CDU-Stammtischrunde angeregt, einen Biking-Parcours in Übach-Palenberg zu schaffen. Er erläuterte, wie die Junge Union eine Lösung in der Sache anstrebt. So gab es beispielsweise Exkursionen nach Baesweiler, wo es einen solchen strapazierfähigen BMX-Rad-Parcours gibt. Dafür wurden etliche Tonnen Erde herangefahren und zu einer Hügellandschaft gestaltet. Aber das ist nicht „für ein Paar Euros“ zu haben. Ein Gelände, auf der eine solche Anlage errichtet werden könnte, ist dennoch ins Auge gefasst.

Dietmar Lux berichtete über Projekte, die der CDU-Ortsverband Scherpenseel, Windhausen, Siepenbusch geplant hat, um die Ortsteile noch attraktiver zu gestalten. So wurden diverse Fussgänger-Querungen mit Narzissen bepflanzt. Diese Narzissenbüsche aus rund tausend Pflanzen sollen bunte, frühlingshafte Akzente setzen und nicht nur die Augen der Scherpenseeler Bürger erfreuen.

Zum Ende dieses CDU-Bürgerstammtischs dankte Wolf-Sören Radtke allen Anwesenden für die gewonnenen Erfahrungen und Anregungen

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