Kreis Heinsberg - Glasfaser-Ausbau schreitet im Kreis Heinsberg voran

Glasfaser-Ausbau schreitet im Kreis Heinsberg voran

Von: Jan Mönch
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Die neue Glasfaser-Zweigstelle im Heinsberger Gewerbegebiet Dremmen. Foto: Jan Mönch

Kreis Heinsberg. Der Glasfaser-Ausbau schreitet voran. Irgendwann wird das hiesige Netz vollständig sein, die Geschichte ist dann im Kreis Heinsberg erledigt. Dementsprechend orientiert sich die Deutsche Glasfaser Holding GmbH jetzt schon weiter.

Kürzlich wurden die entsprechenden Verträge in Baesweiler unterschrieben (siehe Zusatzbox). Und im Heinsberger Gewerbegebiet Dremmen hat man eine neue Zweigstelle bezogen. Doch lange schon tastet das Unternehmen mit niederländischen Wurzeln sich über die Grenzen des Kreises und unserer Region hinaus vor. Alsdorf, Linnich und Neuss zählen Unternehmenssprecherin Gerda Meppelink und Regionalmanager Marco Westenberg als interessante Orte auf. Und auch mit Mönchengladbach habe man überaus vielversprechende Gespräche geführt. Kurz gesagt: es läuft.

Das war beim Ausbau im Kreis Heinsberg nicht immer so, Meppelink und Westenberg wissen das und machen daraus auch keinen Hehl. Aber sie sind sich sicher, aus den Fehlern gelernt zu haben. Davon sollen nicht nur zukünftig mit Glasfaser bedachte Regionen profitieren, sondern auch die Kunden hier. So flitze bereits seit einigen Wochen ein Fahrzeug durch den Kreis, das eigens zur Kundenbetreuung gedacht sei. Statt Problemen allein über ein Callcenter Herr zu werden, soll also möglichst unkompliziert selbst von geschulten Mitarbeitern Hand angelegt werden. „Sehr oft müssen nur die Einstellungen geändert werden“, sagt Marco Westenberg. Auch verfüge man nun über ein neues Callcenter in Essen, das nach Ostern seinen Job angetreten habe. Auch die telefonische Kundenbetreuung wurde bekanntlich oft bemängelt und soll nun knitterfrei ablaufen. „Wir bewegen uns langsam in Richtung Konzernstruktur“, sagt Gerda Meppelink.

Zu den letzten Baustellen beim hiesigen Ausbau zählen die Neubaugebiete und die Gewerbegebiete. Bezüglich der Neubaugebiete hatten sich vor einigen Wochen die CDU Gangelt sowie Bürgermeister Bernhard Tholen darüber geärgert, dass getätigte Zusagen bezüglich Gangelt-Nord IV scheinbar nicht eingehalten wurden. Diese Sache ist offenbar geklärt, und Marco Westenberg bekräftigt: „Für alle Neubaugebiete gilt: So lange absehbar ist, dass sie innerhalb von fünf Jahren bezogen werden, werden sie in die Entwürfe für unsere Netze aufgenommen.“ Was Gewerbegebiete betrifft, ist jetzt Mitarbeiter David Hirsch als Ansprechpartner für die Gewerbekunden der Region Niederrhein zuständig. Nachdem sich im Gangelter Gewerbegebiet kaum Interessenten gefunden hatten, hofft er nun durch die Zusage der Bauunternehmung Schlun „auf eine gewisse Außenwirkung“ – und buhlt aktuell um die drei Geilenkirchener Gewerbegebiete Niederheid, Selka und Fürthenrode. 60 Unternehmen müssen bis Monatsende unterschreiben, dann kann es losgehen – diese Mindestzahl hat die Deutsche Glasfaser festgelegt. „Bis jetzt haben wir 25 wasserdichte Verträge“, sagt David Hirsch. Einige weitere lägen noch bei den Unternehmen zur Unterschrift. Hirsch ist erreichbar unter Telefon 02452/996 70-72.

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