Gitarrenfestival: Selbst Autos drehen sich um das Instrument

Von: ej
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Mitarbeiter des Bauhofes brachten gestern die Landesfahnen der 30 am Festival als Teilnehmer oder in der Jury beteiligten Nationen an. Sie werden bis zum Ende des Gitarrenwettbewerbs die City schmücken. Foto: Jennes

Heinsberg. Teilnehmer aus 27 Nationen werden vom 19. bis 23. Mai zur dritten Auflage des Internationalen Heinsberger Gitarrenfestivals erwartet. Es ist bereits in diesen Tagen in der Kreisstadt auf vielfältige Weise präsent.

Banner mit dem Hinweis auf das Festival, bei dem die klassische Gitarrenmusik im Mittelpunkt steht, überspannen bereits seit rund zwei Wochen die Zufahrten in die City. Auf dem Rathausvorplatz wurde inzwischen auch die Riesengitarre aus Edelstahl, die anlässlich der Premiere im Jahr 2005 von der Firma Krieg gebaut wurde, wieder als Blickfang installiert, der auf das kommende kulturelle Highlight aufmerksam machen soll.

In diesem Jahr hat das Unternehmen Krieg noch eine zweite identische Gitarre gebaut, die voraussichtlich bis zum Wochenende als weiterer Hinweis auf das Festival im Kreisverkehr zwischen altem Amtsgericht und der Krankenkasse ihren Platz finden wird. Am Mittwoch wurde die Innenstadt mit 92 Fahnen geschmückt, die auf 23 Leinen bis zum Ende des Festivals die Straßen überspannen werden. Einschließlich der Juroren sind beim Heinsberger Gitarrenfestival 30 Nationen beteiligt.

Dass der Wettbewerb der besten jungen professionellen klassischen Gitarristen - im Jubiläumsjahr der Stadt Heinsberg 2005 aus der Taufe gehoben - sich bereits nach so kurzer Zeit als einer der weltweit best besetzten etabliert hat, freut nicht nur Bürgermeister Josef Offergeld, sondern auch die Macher - allen voran Theo Krings, Leiter der Jugendmusikschule Heinsberg, und Jakob Gerards, Kämmerer der Stadt Heinsberg.

50 Solisten qualifiziert

In diesem Jahr haben sich über die per Tonträger ausgetragene Vorrunde insgesamt 50 Gitarristen aus 27 Ländern für die Hauptrunde qualifiziert. Interessierte Zuhörer sind zu den tagsüber ausgetragenen Wettbewerben, jeweils von 9.30 bis 18 Uhr, willkommen. Der Zutritt ist kostenlos.

Ein zwölfköpfige internationale Jury ist im Einsatz. Darüber hinaus zählt auch das Urteil des Publikums und einer Junior-Jury, die eigene Preise vergeben. Zu gewinnen gibt es für die Teilnehmer nicht nur Geldpreise und eine Meistergitarre. Dem Sieger oder der Siegerin winken außerdem noch Engagements zu hochkarätigen Konzerten in Deutschland und mehreren europäischen Ländern.

„Meisterhafte” Ausstellung

Für alle Fans der klassischen Gitarre sind die vier abendlichen Meisterkonzerte ein Leckerbissen. Ab Donnerstag, 21. Mai (Christi Himmelfahrt), sind außerdem im Rahmen einer Ausstellung in der Begegnungsstätte Meistergitarren zu bewundern.
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