Geilenkirchen - „Girls’ & Boys’ Day“: Der Alltag auf einem Militärflugplatz

„Girls’ & Boys’ Day“: Der Alltag auf einem Militärflugplatz

Von: Georg Schmitz
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Dicke Brummer, interessierte Schüler: Spannende Einblicke nahmen 38 Mädchen und zwei Jungs auf dem Awacs-Gelände. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. 38 Mädchen und zwei Jungen aus verschiedenen weiterführenden Schulen im Kreis Heinsberg sowie dem Gymnasium Zitadelle Jülich und dem Rasmus-Gymnasium Grevenbroich besuchten beim „Girls’ and Boys’ Day 2015“ den Nato E-3A Verband in Geilenkirchen. Die Jugendlichen im Alter von zwölf bis 17 Jahren erlebten den Alltag auf einem Militärflugplatz.

Das Mädchen einmal in Männerdomänen und Jungen in Frauenberufe reinschnuppern können, ist die Intention des „Girls’ and Boys’ Days“.

Die Jugendlichen hatten sich den Awacs Verband als Tummelplatz für ihr berufliches Schnupper-Experiment ausgesucht. „Ich hab mich hierfür angemeldet, weil es viel Interessantes zu sehen gibt“, war für eine Schülerin aus Übach-Palenberg schon vorher klar. Für die Organisation war das Zentrum für Verifikationsaufgaben der Bundeswehr (ZVBw) verantwortlich, das den Tag zusammen mit dem Awacs-Verband ausrichtete.

Vom ZVBw in der Selfkantkaserne fuhren die jungen Leute mit dem Bus zum Flugplatz nach Teveren. „Hier ist was los. Hier brummt’s, hier knallt’s“ hieß Oberst Werner Nemetschek das junge Volk im Sentry Club willkommen. Nemetschek verwies auf die Awacs-Flugzeuge und die vielen anderen technischen Einrichtungen, die der Verband beherbergt. „Stellt Fragen, wenn ihr was wissen wollt“, forderte er die Jungs und Mädels auf. Oberstabsfeldwebel Michael Möller übernahm die Besuchergruppe und führte die jungen Besucher in Bereiche rein, die selbst nicht für alle Verbandsangehörigen zugänglich sind.

In vier Gruppen eingeteilt, standen neben der Besichtigung einer E-3A Maschine auch die Erkundung von Hangar I und der Feuerwache auf dem Programm. „Punktgenau“ erreichte ein echter Feueralarm das Fire-Department und alle Löschfahrzeuge rückten mit Einsatzsignalen und Blaulicht aus. „Ein 12.000-Liter-Flugfeldlöschfahrzeug gibt in der Minute 6000 Liter Wasser ab“, erzählten die Feuerwehrkameraden.

Ein weiterer Höhepunkt war die Besichtigung des Towers. Aus luftiger Höhe hatten die Jungs und Mädels einen tollen Überblick über das Flugfeld und die dort geparkten Awacs-Maschinen. Die Besucher erfuhren einiges über den Flugbetrieb, das Instrumentenlandesystem und andere technische Einrichtungen. Gegen Mittag ging es zurück zum ZVBw in Niederheid, wo verschiedenen Vorträge angeboten wurden.

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